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13Oct/100

Wichtig für Start-ups: Aus Fehlern anderer lernen

Planen Sie als Firmengründer, Ihr Unternehmen ohne Rückschläge zum Erfolg zu bringen?

Um gut gerüstet zu sein, finden Sie hier fünf wertvolle Tipps, damit sich Ihr Unternehmen von Anfang an erfolgreich entwickeln kann. Diese typischen Fehler sollten Sie dabei vermeiden:

 

1. Investitionsfehler

Neugründer unterschätzen oft den Kapitalbedarf. Nicht unbedingt notwendige Anschaffungen wie große Geschäftswagen, eine luxuriöse Büroausstattung oder zu viele Angestellte lassen Ihr Startkapital schnell dahinschmelzen.

Sie als Gründer eines Start-up-Unternehmens können diesen Fehler mithilfe eines Investitionsbedarfsplans vermeiden. Investieren Sie vor bei der Gründung vor allem in Posten, von denen Sie sich einen schnellen „Return on Invest“ (ROI) versprechen. Betrachten Sie die Ausgaben für Markenentwicklung und Corporate-Design als notwendige Investition, um als Start-up-Unternehmen professionell zu wirken.

2. Finanzierungsmangel

Der laufende Kapitalbedarf des Unternehmens direkt nach der Gründung wird oft falsch eingeschätzt.

Verwenden Sie deshalb eine Liquiditätsplanung, in der Sie laufende Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. So können Sie Engpässe rechtzeitig erkennen und darauf achten, dass Sie alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen.

3. Keine Marktanalyse

Eine Marktanalyse ist bei einer Unternehmungsgründung von großer Bedeutung.

Vergleichen Sie das Angebot und die Preise Ihrer Mitbewerber. Beobachten Sie den Markt und finden Sie heraus, wo Ihre potenziellen Kunden zu finden sind. Eine fundierte Analyse kann Ihnen Daten und Zahlen liefern, anhand derer Sie Ihre Geschäftsidee prüfen können. Sehen Sie dabei der Realität ins Auge!

4. Zeitmanagementfehler

Als Unternehmer gilt es, eine Vielzahl von Aufgaben zeitgerecht zu erfüllen. Für viele ist die richtige Einteilung des Tages, die Auswahl und Erledigung der wichtigsten Aufgaben zu koordinieren, jedoch ein Problem.

Erstellen Sie sich vorab eine Checkliste mit Zeitplan, die Ihnen hilft alle Formalitäten, Aufgaben und Termine firstgerecht einzuhalten.

5. Qualifikationsdefizite

Wenn es Ihnen an kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen fehlt, sollten Sie zumindest die gewählte Branche Ihres Unternehmens kennen. Ideal ist es, wenn Sie bereits als Angestellter Erfahrung sammeln konnten. Falls dies nicht der Fall ist, können Sie noch bei einem Praktikum wertvolle Einblicke sammeln. Mit einer guten Qualifikation steht Ihre Unternehmensgründung auf stabileren Füßen.

Lernen Sie aus den Fehlern anderer, so gelingt Ihnen der erfolgreiche Start und die Selbstständigkeit!

8Sep/101

Scrabble – oder wie mache ich aus ein paar Buchstaben eine Marke?

Manchmal lächelt man über Firmennamen, die einfach aus den Anfangsbuchstaben des Unternehmensgründers bestehen und zunächst von wenig Kreativität zeugen. Dass dies jedoch durchaus auch ein Erfolgsrezept sein kann, beweisen zahlreiche prominente Markenbeispiele.

Wie zum Beispiel die Marke „tesa“, die sich zugleich als Gattungsbegriff für das Produkt „Klebefilm“ etabliert hat. Als für den Klebestreifen (der ursprünglich ein Pflaster hätte werden sollen) ein Markenname gesucht wurde, griff man 1936 auf den bereits genutzten Namen „tesa“ zurück. Der wurde seit 1908 für eine Zahnpasta-Patent-Tube genutzt. Ursprünglich kreiert wurde „tesa“ von der Leiterin der internen Schreibstube der Firma Beiersdorf.  Elsa Tesmer entnahm dazu je zwei Buchstaben aus Vor- und Nachnamen und schuf damit eine Marke, die heute, 100 Jahre später, in der Bevölkerung eine Bekanntheit von 98 % hat und sogar im renommierten Duden verzeichnet ist. Was für ein grandioser Erfolg!

Weitere bekannte Markennamen sind ebenfalls Buchstabenspiele, zum Beispiel:

AEG – Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft

Agfa – AG für Anilinfabrikation

BASF – Badische Anilin- und Soda-Fabrik

Fiat – Fabbrica Italiana Automobili Torino

Hanuta – Haselnusstafel

HAPAG – Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft

Haribo – Hans Riegel, Bonn

MAN – Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg

tesaElsa Tesmer (Sekretärin bei Beiersdorf)

Unimog – Universalmotorgerät

 

Kennen Sie vielleicht weitere Erklärungen für Markennamen? Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Kommentare!

30Aug/100

Brand – Hilfe wo brennt es denn?

Wenn die Marketingfachleute von einer internationalen Marke sprechen, benutzen sie gerne den Ausdruck „die Brand“, mit ganz lang gezogenem „a“, im Gegensatz zu dem Brand, der die lokale Feuerwehr ausrücken lässt. Beide Begriffe haben jedoch einen gemeinsamen Ursprung, das Feuer. Die Kennzeichnung der eigenen Weidetiere mit einem Zeichen hat eine sehr lange Tradition. Richtig populär wurde diese Art, seinen Besitz zu markieren, bei den Rinderzüchtern in den USA.

Trotz modernerer Methoden, wie die Identifikation durch einen Computerchip am Ohr, bleiben die Rancher der Tradition treu und verpassen ihrem Nutzvieh das typische Brandzeichen. Dabei führt jeder Zuchtbetrieb sein eigenes Brand, das meist aus Initialen, Linien oder einfachen Symbolen besteht. Jedes dieser Logos muss im offiziellen „Brandbook“ registriert sein, um Gültigkeit zu haben.

Allein im Staat California werden über 60 Seiten benötigt, um alle Brandzeichen darzustellen und deren rechtmäßige Besitzer aufzulisten. Eines der ältesten Zeichen ist wohl das Logo der Mission San Diego de Alcala von 1769. Es zeigt ein großes „D“, in das ein kleines „s“ verschlungen ist.

Da Brandzeichen nur aus Linien bestehen können, also Farbe oder Fläche als Gestaltungsmittel entfällt, ist durchaus Kreativität gefragt um ein prägnantes und wiedererkennbares Zeichen zu designen. Die Resultate kann man sich im offiziellen Brandbook des Landwirtschaftsministeriums ansehen (dort stößt man auch auf einen Steckbrief, der eine Belohnung verspricht für alle Hinweise die zur Ergreifung von Viehdieben):

http://www.cdfa.ca.gov/ahfss/Livestock_ID/index.html#

In der modernen Marketingkommunikation ist das „Branding“ recht beliebt und ein wichtiger Punkt der Markenbildung. Man bezeichnet damit die Kennzeichnung von Produkten, Kommunikationsmitteln und Werbeartikeln mit dem eigenen Logo. So wird aus jedem „gebrandeten“ Gegenstand ein Werbeträger, der die Bekanntheit und den Ruhm der Marke mehren soll. Auch Sie sollten Branding nutzen und damit Ihr Firmenlogo oder Ihre Marke gezielt in den Blick rücken!