Ein Logo sollte eine Botschaft vermitteln !
Warum ist ein Logo so wichtig? Wenn sich ein potentieller Kunde Ihre Anzeige, Ihren Werbebrief oder Ihre Website zum ersten Mal anschaut, dann haben Sie in der Regel nicht mehr als 10 Sekunden Zeit, ihn davon zu überzeugen, dass Sie der richtige Anbieter für ihn sind. Der erste Eindruck ist also entscheidend.
Umso ansprechender Ihre Anzeige und Ihr Werbetext ist, desto höher ist die Chance, dass sich jemand mit Ihrem Angebot genauer auseinander setzt und bei Ihnen kauft.
Aus diesem Grund kommt Ihrem Logo hohe Bedeutung zu. Sie zeigen mit Ihrem Firmenlogo, dass Sie ein professionelles Unternmehmen sind. Sie werden seriös wahrgenommen und der Kunde hat nicht den Eindruck, dass Sie gerade erst Ihre Firma gegründet haben und möglicherweise noch nicht über die nötige Erfahrung verfügen. Das kann passieren, wenn man ohne Logo oder mit einem selbst gebasteltem Logo an den Start geht.
Daher sollte Ihr Logo eine Botschaft vermitteln. Der Kunde sollte gleich wissen, was Sie ihm anbieten. Auf den ersten Blick! Wie bei diesem Beispiel hier von Stein Wannendesign.
Abstrakte Bilderrätsel machen wenig Sinn. Denn als Existenzgründer haben Sie in der Regel nicht die Möglichkeit mittels eines Millionen-Euro Budgets dem Kunden immer wieder zu erzählen, wer Sie eigentlich sind und was Sie anbieten.
Oder würden Sie sofort wissen, was sich hinter diesen Logos unten verbirgt? Erkennen Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung darin? Die Antwort lautet Nein. Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und einem Großunternehmen. Ihr Logo sollte sofort eine Botschaft vermitteln.
Apple, Puma und Nike sind alles sehr erfolgreiche Marken. Sie haben ein tolles Image und die meisten Menschen erkennen das Unternehmen sofort.
Diesen Status haben sich die Unternehmen hart erarbeitet und natürlich auch viel Geld kosten lassen. Geld, dass Sie als Gründer einsparen können.
Deshalb achten Sie darauf, dass Ihr Logo eine Botschaft vermittelt. Welche könnte das sein? Mehr dazu in unserem nächsten Beitrag...
Minimalistisches Logodesign, gut oder einfallslos?
Grundsätzlich gilt in Designerkreisen: "Im Logo ist weniger mehr!" D.h. tendenziell wenige Farben, maximal zwei Schriftarten und das Designelement sollte das Logo nicht überladen. Warum ist das so? Eigentlich möchte man im Logo doch alles zum Ausdruck bringen, was das Unternehmen macht? Idealerweise weiß der Betrachter sofort, welche Leistungen oder Produkte mein Unternehmen anbietet?
Halt! Es ist zwar richtig, dass der Kunde auf den ersten Blick erkennen sollte, welches Produkt oder Dienstleistung das Unternehmen anbietet. Allerdings muss nicht alles im Logo erscheinen. "Spezialisierung" ist hier das große Stichwort. Worauf ist man spezialisiert? Das sollte im Logo zum Ausdruck kommen. Hat der Kunde erst einmal den Weg auf die Website oder in den Laden gefunden, kann man ihm noch weitere Angebote machen.
Was sind die Vorteile, wenn ein Logo minimalistisch gehalten ist? Ein Logo ist perfekt, wenn es auch auf allen Medien nutzbar ist (Druck, Internet, schwarz/weiß für Tageszeitungen, Werbemittel, etc.), egal ob in kleiner oder großer Darstellung.
Ist ein einfaches Logo einfallslos? Definitiv nein, eigentlich ist das die Große Kunst der Logoerstellung: Im Logo einfach auf den Punkt zu bringen, auf was es ankommt. Auch wenn der Kunde dann meint, das hätte ich auch selbst zeichnen können. Aber das ist gerade vorteilhaft! Man sagt nicht von ungefähr: ...ein gutes Logo ist einprägsam, wenn es von jedem am Strand in den Sand gemalt werden kann. Denn so ist auch leicht einprägsam und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Wie entsteht ein Firmenlogo?
Zu Beginn eines Gestaltungsprozesses steht immer ein ausführliches Gespräch zwischen der Design Agentur und dem Kunden. Das muss heutzutage nicht mehr persönlich stattfinden. Denn mit Internet und Telefon hat man schon alles was dafür nötig ist. Wichtig ist allerdings, dass ein Gespräch stattfindet. Ein Austausch zu den Wünschen und Vorstellungen zum Logo nur per Email ist nicht zu empfehlen. Um den Kunden richtig zu verstehen und eine Vorstellungen von seinen Wünschen und Geschmack zu bekommen, ist ein Gespräch unabdingbar.
In diesem Gespräch - dem so genannten Briefing - sollte einerseits das richtige Verständnis zum Unternehmen aufgebaut werden. In welcher Branche ist der Kunde tätig? Wer sind die Wettbewerber und wie sehen deren Logos aus? Wer ist die Zielgruppe? Was sind die Alleinstellungsmerkmale? etc. Andererseits geht es darum so gut als möglich einen Eindruck vom Geschmack und Stil zu bekommen, der dem Kunden gefällt. Gibt es bereits Vorstellungen zum Logo? Wenn ja welche? Welche Stilart an bestehenden Logos gefällt, welche weniger? etc. Am Ende des Briefings ergibt sich daraus ein Anforderungsprofil an das Logo und die Agentur beginnt mit der Logogestaltung.
Während des Gestaltungsprozesses entwickelt die Agentur in der Regel mehrere Logoentwürfe. Hierbei sollten neben den Wünschen des Kunden auch weitere Apsekte beachtet werden. Für welchen Bereich verwendet der Kunde das Logo bzw. ist das Logo hauptsächlich vorgesehen? Dient es vorrangig der verwendung im Internet (z.B. in einem Onlineshop)? Wird es hauptsächlich im Print eingesetzt? Ist die Darstellung in schwarz/weiß sehr wichtig? Muss es auf Kleidung stickbar sein? Je nachdem welcher Bereich im Vordergrund steht, muss dieser im Logodesign besonders beachtet werden. Denn nicht jedes Logos ist für alle diese Medien geeignet.
Sobald die Entwürfe fertig sind, entscheidet sich der Kunde für das Logo, das ihm am besten gefällt. Häufig hat man einen Favoriten, aber noch den einen oder anderen Änderungswunsch. Je nach Angebot sind diese Änderungswünsche inklusive oder nur gegen einen Aufpreis möglich. Das sollte man immer im Vorhinein prüfen, damit im Nachheinein keine bösen Überraschungen entstehen. Sollten Sie sich als Kunde nicht sicher sein, für welches Logo Sie sich entscheiden sollen, können Sie einerseits die Agentur um Rat fragen oder ein paar Personen aus Ihrer Zielgruppe befragen. Aber Vorsicht, nicht selten fallen die Meinungen sehr unterschiedlich aus. Am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass Ihnen das Logo gefällt. Denn Sie präsentieren jeden Tag Ihr Unternehmen damit. Deshalb sollten Sie die letzte Entscheidung treffen.
Was sollte ich beim Druck meines Logos beachten?
Bei der Erstellung eines Logos ist die Farbe ein wichtiger Faktor. Denn über die Farbe lassen sich bekanntermaßen Emotionen besonders gut transportieren. Außerdem kann man sich über die Farbe deutlich von der Konkurrenz abheben. Doch wie wird die Farbe im Druck tatsächlich aussehen? Besteht ein deutlicher Unterschied zum Bildschirm? Ja, das sind alles Faktoren, die man beim Druck beachten muss und im Hinterkopf haben sollte. In der Regel wird ein Logo heuzutage im CMYK Format angelegt. Das heißt, jeder Farbton wird aus den Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarzanteil) gemischt. Da die Farben gemischt werden, kann das Ergebnis bei jeder Druckerei etwas anders aussehen. Dazu kommt auch noch der Aspekt, dass die Farbe in Abhängigkeit vom gewählten Papier unterschiedlich aussehen wird. Auf einem gestrichenen glänzendem Papier erscheint die Farbe anders als auf einem Naturpapier.
Um unangenehme Überraschungen beim Druck zu vermeiden, gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Man wählt Sonderfarben wie z.B. HKS oder Pantone anhand eines Farbfächers bei einer Druckerei vor Ort aus. So kann Ihnen die Druckerei Farbsicherheit geben, da die Druckmaschine nur mit der von Ihnen gewünschten Farbe bzw. Farben eingerichtet wird. Der Nachteil dieser Möglichkeit ist, dass die Kosten in der Regel wesentlich höher sind als beim CMYK Druck.
b) Man lässt vor der endgültigen Druckfreigabe einen Farbproof erstellen, der zu etwa 90-95% der Farbe entspricht, welche im Offset-Druck auch erscheinen wird. Idealerweise enthält der Farbproof neben Ihrer Farbe gleich zwei alternative Farbvarianten, so dass Sie sich aus 3 Varianten entscheiden können. Auf Basis des Farbproofs geben Sie schließlich den Druck frei.
Fast alle Onlinedruckereien drucken im CMYK System. Aus diesem Grund ist ein Farbproof immer zu empfehlen!
Wie bindet man das Signet in ein Firmenlogo ein?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man ein Signet (grafisches Element) in ein Logo einbinden kann. Auf der linken oder rechten Seite des Firmennamens, oberhalb des Namens oder mit dem Schriftzug verbunden. Alles hat seine Vor und Nachteile und ist abhängig vom Namen und was man im Logo darstellen möchte. Als besonders kreativ erachtet man ein Logo, wenn das grafische Symbol elegant mit dem Text verbunden bzw. verschmolzen ist. Das Logo erscheint dann zudem sehr kompakt, was hinsichtlich der Verwendung von Vorteil ist. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn ein zu komplexes Design erschwert die Erkennbarkeit auf den ersten Blick. Ist das grafische Element zu komplex, sollte es losgelöst vom Text dargestellt werden. Dies hat den Vorteil, dass es später auch einzeln genutzt werden kann. Zu Beginn Ihrer Unternehmenstätigkeit sollten Sie Ihr Logo aber immer einheitlich in seiner Gesamtheit einsetzen, damit Ihre Kunden und potentiellen Kunden sich Ihr Logo nachhaltig einprägen.
Mit welchem Element lasse ich mein Logo erstellen?
Idealerweise sollte in Ihrem Logo grafisch zum Ausdruck kommen, was Sie Ihrem Kunden anbieten. Das sollte für jeden auf den ersten Blick erkennbar sein. Nun ist es nicht selten der Fall, dass ein Unternehmen mehrere Geschäftsfelder hat, die teilweise sehr unterschiedlich sind und sich nicht in einem Logo abbilden lassen. In diesem Fall ist es immer ratsam sich im Logo auf eine Sache zu konzentrieren. Denn ein Logo sollte so einfach wie möglich sein. Wird das Logo zu komplex und überladen von mehreren Elementen, werden Sie es schwer haben, dass es bei Ihren Kunden in Erinnerung bleibt. Ein Beispiel: Ein Existenzgründer ist Maler und gleichzeitig Energieberater. Mit beiden Bereichen möchte er unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. In diesem Fall ist es ratsam zwei Logos zu erstellen, so dass jede Zielgruppe einzeln angesprochen werden kann. Da beide Geschäftsfelder zum gleichen Unternehmen gehören, wäre es denkbar, dass man hinsichtlich Farben und Schriftwahl einheitlich auftritt, um die Zusammengehörigkeit zu zeigen.
Logodesign für Existenzgründer bei Dienstleistungen
Die Logogestaltung für ein neues Unternehmen, dessen Angebot eine Dienstleistung ist, stellt eine besondere Herausforderung an den Grafiker. Im Gegensatz zu einem Unternehmen, das ein spezielles Produkt anbietet und im Logo dargestellt werden kann oder einem Handwerker, bei dem ein Werkzeug schon optisch klar macht, was angeboten wird, ist das bei einer Dienstleistung in der Regel nicht möglich. Insbesondere wenn es sich um eine komplexe Dienstleistung wie bspw. bei einer Unternehmensberatung handelt. Idealweise sollte das Logo in diesem Fall eine beschreibende Tagline beinhalten, woraus die Tätigkeit des Unternehmens hervorgeht. So erkennt der potentielle Kunde auf den ersten Blick, in welcher Branche das Unternehmen angesiedelt ist (z.B. „Unternehmensberatung Mustermann – Ihr Spezialist für Prozessoptimierung“). Als grafisches Element findet man bei Dienstleistungen deshalb häufig abstrakte Darstellungen oder sogar nur einfache Schriftzüge. Ein Logo mit Signet hat in der Regel einen höheren Wiedererkennungswert und ist immer empfehlenswert. Letztendlich müssen Sie als Gründer sich mit Ihrem Logo identifizieren können und sich damit jeden Tag repräsentieren können. Es muss zu Ihrer Person und Ihrer Zielgruppe passen.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 7
7. Gestaltungsregeln
"Das Ganze ist stets mehr als die Summe seiner Teile."
Dieses berühmte Zitat von Aristoteles trifft auch auf Ihr Logo zu. Nachdem mit der Farb- und Schriftwahl zwei Komponenten herausgelöst diskutiert wurden, soll Ihnen dieses Kapitel einen kurzen Überblick über wichtige Gestaltungsregeln geben. Diese im Detail zu beherrschen ist Aufgabe des Designers und bedarf langjähriger Erfahrung.
Format & Proportionen
Bei der Wahl Ihres Formats sollten Sie berücksichtigen, was die Einsatzfelder Ihres Logos sein werden. Website, Visitenkarte und Briefkopf sind typische Verwendungsbereiche. Aber soll Ihr Logo Ihr Produkt oder Firmenfahrzeug schmücken, können speziellere Anforderungen an das Format entstehen. Grundsätzlich gilt:
Verwenden Sie kein extremes Format! Es sollte waagrecht sein und im Idealfall ca. zweimal so breit wie hoch. Radikale Formate schaffen Unverwechselbarkeit, aber auch jede Menge Layout-Probleme.
Das Problem eines vertikalen Logos: Zum Bsp. bei Zeitungs-anzeigen oder auf einer Sponsorenwand ist das Logo der amerika-nischen Fast Food Kette Arby’s nur relativ klein verwendbar, während letzteres Logo den gegebenen Platz optimal ausnutzt.
Die Komposition eines Logos entsteht u. a. durch Größe, Position und Kontrast der einzelnen Bestandteile. Grundsätzlich sollte eine Komposition harmonisch wirken, um beim Betrachter angenehme Empfindungen zu wecken. Allerdings sollen Logos vor allem eines: Auffallen. Vollständige Ordnung ist meist langweilig und wenig spannungsreich. Deshalb versucht man in der Gestaltung häufig nach der Ordnung wieder Störungen einzubauen, d. h. die Ordnung partiell zu durchbrechen, um visuelle Attraktionen zu erzeugen.
Die gezielte Störung einer Ordnung verursacht kleine visuelle Attraktionen. Ein lang gezogenes „A“ oder nur ein Punkt, wo man ihn nicht erwartet.
Bauen Sie inhaltlich motivierte Störungen in Ihr Logo ein! So schaffen Sie Aufmerksamkeit und einen sehr eleganten Bezug zu Ihrem Unternehmen.
Inhaltlich motivierte Irritationen: Die Dekabank deutet Kursgewinne an, Jacobs brüht Kaffee, Viessmann baut seine Heizungskörper in sein Logo ein und Beates „ea“ spielt auf die „69“ an.
Gesetz der Geschlossenheit
Bei der menschlichen Wahrnehmung werden bevorzugt geschlossene, sinnhaltige Formen wahrgenommen, insbesondere geometrische Grundformen. Dieser Tendenz folgend werden unterbrochene Konturlinien zu einer geschlossenen Form ergänzt. Übertreiben Sie es mit diesem Effekt jedoch nicht, der Betrachter darf das „versteckte“ Bild nicht erst nach fünf Minuten Suche entdecken.
Hätten Sie alle erkannt? WWF’s Panda Bär ist einfach zu erkennen. Den Fisch erkennt man auch noch relativ schnell. Beim Papagei im Logo des Robinson Clubs kann es passieren, dass man durchaus zweimal hinschauen muss.
Wählen Sie für Ihr Logo ein einfaches, klares Design mit wenigen aber prägnanten Details!
Gesetz der Nähe
Das Gesetz der Nähe besagt, dass mehrere gleichartige Formen als Einheit wahrgenommen werden.
Aus Punkten bzw. einfachen geometrischen Formen werden Schmetterlinge, Schildkröten oder Giraffen.
Räumlichkeit
In den vergangenen Jahren lässt sich vermehrt das Phänomen der dreidimensionalen Darstellung von Logos beobachten. Geschuldet ist dieser Trend den Weiterentwicklungen in den Bereichen digitales Grafikdesign, Drucktechnologie und Bildschirmdarstellung. Mit der Übersetzung in die dritte Dimension erhöht sich die Komplexität Ihres Logos. Es wirkt ausgefeilter und hochwertiger. Allerdings kann es beim Drucken immer noch zu Schwierigkeiten kommen, z. B. auf Textilien.
Durch Schatten und Farbverläufe kann eine 3-dimensionale Wirkung erzeugt werden. Audi hat diese sogar kürzlich überarbeitet und verbessert.
Geheimnis #7: Ihr Logodesign sollte auffällig und einprägsam sein.
Professionelle Logogestaltung vs. Logoerstellung von der Stange?
Logoentwicklung durch die Profis – Luxus oder elementarer Bestandteil meines Unternehmertums?
Oft werden wir gefragt, warum wir soviel Wert auf eine professionelle Logoerstellung legen und ob es nicht reicht, auch einen Anbieter zu wählen, der eine vermeintlich ähnliche Dienstleistung schon für 50 € oder 100 € anbietet.
Die Antwort liegt auf der Hand und kann sich eigentlich jeder selbst beantworten. Sie müssen sich überlegen, was Sie mit der Logoentwicklung bezwecken wollen. Soll das Logo z. B. für einen Geburtstag oder einen einmaligen privaten Event sein, sprich es soll nur eine kleine Gruppe von Personen gefallen, dann reicht mit Sicherheit die günstigere Variante. Soll das Logo aber Ihr Unternehmen oder Ihren Verein repräsentieren, wollen Sie damit Kunden, Sponsoren, Investoren ansprechen, dann ist es von immenser Bedeutung, dass das Logo nicht nur hübsch aussieht, sondern auch Ihre spezielle Zielgruppe anspricht und mit den Werten für die Ihre Institution steht, aufgeladen ist.
Ganz besonders wichtig ist, dass man sich hier mit den Grundfragen des Marketings beschäftigt, sprich:
- Wen will ich ansprechen?
- Was will ich aussagen?
- Wer ist mein Wettbewerb und wie kann ich mich von diesem abheben?
- Welche Alleinstellungsmerkmale (sog. USP’s) besitze ich und wie kann ich diese transportieren?
Diese Liste lässt sich noch beliebig lange fortsetzen, aber Sie merken schon, mit dem ausfüllen eines Kontaktformulars und dem Äußern Ihrer groben Wünsche (falls vorhanden) ist es nicht getan.
Sie brauchen einen Profi, der sowohl etwas von professionellem Logodesign versteht, der aber auch in den Fragen des Marketing geschult ist. Und dieser Profi muss bereit sein, sich auf Sie einzulassen, Ihnen zuzuhören und zu verstehen, worum es Ihnen bei Ihrer Unternehmensgründung und Ihrem Firmenlogo tatsächlich geht. Es muss für Sie erreichbar sein.
Nur so ist es möglich, eben nicht nur ein schönes Bild zu malen, das man sich gerne an die Wand hängt (seien wir ehrlich, das kann ein talentiertes Kleinkind auch), sondern ein Logo, ein Firmenzeichen, welches Sie und Ihr Unternehmen repräsentiert. Ein Logo, auf welches Sie stolz sein können, welches aber auch, und das ist vielleicht noch wichtiger, Ihre Kunden, Ihre Interessenten anspricht und diesen den Eindruck vermittelt: „Hier habe ich es wirklich mit einem professionellem Unternehmen zu tun, hier bin ich in guten Händen!“
So werden Sie Erfolg haben und so beantwortet sich auch die Eingangsfrage:
Ja, es ist sehr wichtig, sich bei Ihrem äußeren Aussehen an einen Profi zu wenden und sich von diesem beraten und durch das Projekt Logoerstellung führen zu lassen. Oder würden Sie sich von mir die Haare schneiden lassen?
P.S.: Ein absolutes NoGo ist, sich selbst an Ihrem Logo zu versuchen. Nichts wirkt unprofessioneller, als ein in einem Textprogramm gestaltetes Logo mit einem Standard-ClipArt. Eine unprofessionellere Art sein Unternehmen zu repräsentieren gibt es wohl nicht.






