LogoExpert bekam Besuch vom Staatssekretär
LogoExpert bekam Besuch vom Staatssekretär
Vor Kurzem besuchte uns Hartmut Koschyk, Staatssekretär der Finanzen, gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister der Stadt Creußen, Harald Mild, im Gewerbehof Creußen. 
Er verschaffte sich einen Eindruck von unseren Büroräumen und einigen Referenzprojekten. Dabei entdeckte er auch das Logo eines Restaurants, bei dem er schon häufig zum Essen war. Geschäftsführer Jan Ballmert erläuterte, dass die Kunden von LogoExpert zu 95 Prozent Existenzgründer sind und man auf diese Zielgruppe spezialisiert ist. Im Zeitalter des Internets spielen Entfernungen keine Rolle mehr, so dass die Kunden mittlerweile aus ganz Deutschland oder dem Ausland kommen. Momentan wird das Bürogebäude gerade neu eingekleidet. Dazu bald mehr in unserem Blog…
Unternehmensgründer und ihre Erfolgsgeschichten – Part III

Wenn man selbst ein individuelles Angebot für seinen Kunden anbieten möchte, sucht man auch nach einem Partner, der das in einer ebenso professionellen Weise zu bieten hat. Herr Jagusch gibt uns einen Einblick in die Entstehung seiner Marke „computertrainer.eu“: 
Ich habe computertrainer.eu im Herbst 2010 gegründet, um Firmen und Privatleuten nicht nur themenbezogene Computerkurse zu Büroanwendungen, insbesondere Microsoft Office, sondern auch individuelle Trainingsmöglichkeiten und Beratung anbieten zu können. Besonderer Wert wurde dabei auf die Individualität und Flexibilität des Angebots gelegt. Dieses spiegelt sich zum Beispiel in der Möglichkeit des Kunden wider, Themen zu mischen, persönliche Schwerpunkte zu setzen oder Schulungen in englischer Sprache zu erhalten. Die Mobilität der gesamten Ausrüstung ermöglicht es zudem auf Kundenwunsch die Schulung auch Vorort durchzuführen.
Zu den vielen Themen beim Vorbereiten der Geschäftsorganisation gehören natürlich auch eine professionelle Geschäftsausstattung und ein Logo, dass die Werte des Unternehmens nach außen darstellen. Dank der hervorragenden kreativen Arbeit von Logo-Expert wird computertrainer.eu nun durch ein modernes und einprägsames Logo repräsentiert. Eine passende Geschäftsausstattung rundet unser professionelles Erscheinungsbild ab.
Herr
Joy Jagusch
Lilly-Reich-Str. 6
80807 München
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 8
8. Verwendungsmöglichkeiten
Wie bereits im Geheimnis Nummer 6 Schriftwahl deutlich gemacht, kommt Funktionalität immer vor Design. Das Logo muss durchgängig in allen von Ihnen genutzten Medien nutzbar sein. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Das Logo kann gedruckt, geprägt, gestanzt, gepflanzt, geplottet, gemalt, gefräst, gelasert, gegossen, gestickt, geblasen oder gestempelt werden. Seien Sie auf alle medialen Eventualitäten vorbereitet. Überlegen Sie, wo Sie Ihr Logo einsetzen wollen. Die wichtigsten Eigenschaften, die Ihr Logo erfüllen muss:
Ihr Logodesign muss ohne Farbe funktionieren! Auch gefaxt oder kopiert muss es erkennbar bleiben.
Ihr Logo muss skalierbar sein! Es muss sowohl auf einem Kugelschreiber als auch auf einem Plakat wirken.
Logos werden je nach Einsatzort und -funktion formal unterschiedlich dargestellt. Sie müssen dabei aber immer Ihren Wiedererkennungswert behalten.
Geheimnis #8: Ihr Logo sollte in sämtlichen Medien verwendbar sein.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 7
7. Gestaltungsregeln
"Das Ganze ist stets mehr als die Summe seiner Teile."
Dieses berühmte Zitat von Aristoteles trifft auch auf Ihr Logo zu. Nachdem mit der Farb- und Schriftwahl zwei Komponenten herausgelöst diskutiert wurden, soll Ihnen dieses Kapitel einen kurzen Überblick über wichtige Gestaltungsregeln geben. Diese im Detail zu beherrschen ist Aufgabe des Designers und bedarf langjähriger Erfahrung.
Format & Proportionen
Bei der Wahl Ihres Formats sollten Sie berücksichtigen, was die Einsatzfelder Ihres Logos sein werden. Website, Visitenkarte und Briefkopf sind typische Verwendungsbereiche. Aber soll Ihr Logo Ihr Produkt oder Firmenfahrzeug schmücken, können speziellere Anforderungen an das Format entstehen. Grundsätzlich gilt:
Verwenden Sie kein extremes Format! Es sollte waagrecht sein und im Idealfall ca. zweimal so breit wie hoch. Radikale Formate schaffen Unverwechselbarkeit, aber auch jede Menge Layout-Probleme.
Das Problem eines vertikalen Logos: Zum Bsp. bei Zeitungs-anzeigen oder auf einer Sponsorenwand ist das Logo der amerika-nischen Fast Food Kette Arby’s nur relativ klein verwendbar, während letzteres Logo den gegebenen Platz optimal ausnutzt.
Die Komposition eines Logos entsteht u. a. durch Größe, Position und Kontrast der einzelnen Bestandteile. Grundsätzlich sollte eine Komposition harmonisch wirken, um beim Betrachter angenehme Empfindungen zu wecken. Allerdings sollen Logos vor allem eines: Auffallen. Vollständige Ordnung ist meist langweilig und wenig spannungsreich. Deshalb versucht man in der Gestaltung häufig nach der Ordnung wieder Störungen einzubauen, d. h. die Ordnung partiell zu durchbrechen, um visuelle Attraktionen zu erzeugen.
Die gezielte Störung einer Ordnung verursacht kleine visuelle Attraktionen. Ein lang gezogenes „A“ oder nur ein Punkt, wo man ihn nicht erwartet.
Bauen Sie inhaltlich motivierte Störungen in Ihr Logo ein! So schaffen Sie Aufmerksamkeit und einen sehr eleganten Bezug zu Ihrem Unternehmen.
Inhaltlich motivierte Irritationen: Die Dekabank deutet Kursgewinne an, Jacobs brüht Kaffee, Viessmann baut seine Heizungskörper in sein Logo ein und Beates „ea“ spielt auf die „69“ an.
Gesetz der Geschlossenheit
Bei der menschlichen Wahrnehmung werden bevorzugt geschlossene, sinnhaltige Formen wahrgenommen, insbesondere geometrische Grundformen. Dieser Tendenz folgend werden unterbrochene Konturlinien zu einer geschlossenen Form ergänzt. Übertreiben Sie es mit diesem Effekt jedoch nicht, der Betrachter darf das „versteckte“ Bild nicht erst nach fünf Minuten Suche entdecken.
Hätten Sie alle erkannt? WWF’s Panda Bär ist einfach zu erkennen. Den Fisch erkennt man auch noch relativ schnell. Beim Papagei im Logo des Robinson Clubs kann es passieren, dass man durchaus zweimal hinschauen muss.
Wählen Sie für Ihr Logo ein einfaches, klares Design mit wenigen aber prägnanten Details!
Gesetz der Nähe
Das Gesetz der Nähe besagt, dass mehrere gleichartige Formen als Einheit wahrgenommen werden.
Aus Punkten bzw. einfachen geometrischen Formen werden Schmetterlinge, Schildkröten oder Giraffen.
Räumlichkeit
In den vergangenen Jahren lässt sich vermehrt das Phänomen der dreidimensionalen Darstellung von Logos beobachten. Geschuldet ist dieser Trend den Weiterentwicklungen in den Bereichen digitales Grafikdesign, Drucktechnologie und Bildschirmdarstellung. Mit der Übersetzung in die dritte Dimension erhöht sich die Komplexität Ihres Logos. Es wirkt ausgefeilter und hochwertiger. Allerdings kann es beim Drucken immer noch zu Schwierigkeiten kommen, z. B. auf Textilien.
Durch Schatten und Farbverläufe kann eine 3-dimensionale Wirkung erzeugt werden. Audi hat diese sogar kürzlich überarbeitet und verbessert.
Geheimnis #7: Ihr Logodesign sollte auffällig und einprägsam sein.
Unternehmensgründer und Ihre Erfolgsgeschichten – Part II
Snoezelen-Oase - von der Maschinenbauingenieurin zur professionellen Entspannungstherapeutin.
Frau Pelz lässt uns heute ein wenig hinter die Kulissen blicken und erzählt uns wie sie zum Snoezelen (gesprochen: snuzelen) gekommen ist und warum der Erfolg nicht mehr aufzuhalten ist:
"Ja, was soll ich Ihnen zu meiner Gründungsgeschichte erzählen?
Ich bin aufgewachsen in der ehema
ligen DDR, ich habe also, wenn man es genau nimmt, "Migrationshintergrund".
Super ausgebildet und frisch von der Uni konnte ich aber leider nicht als Diplomingenieurin durchstarten, weil ich damals erstens einen kleinen Sohn hatte und zweitens eine Frau war/bin. Laut Arbeitsamt war ich als weiblicher Maschinenbauingenieur im Westen nicht vermittelbar. So kam ich zu meiner Umschulung zur Ergotherapeutin.
Das war 1996, mein Staatsexamen legte ich1999 im Taubblindwerk in Hannover ab, wo Menschen arbeiten die gleichzeitig taub und blind sind. Schon damals wurde mir bewusst, dass die Arbeit mit diesen ganz besonderen Menschen mehr und mehr zu meiner Berufung wird, was sich seit dem auch nicht mehr geändert hat.
Seit dem Sommer 1999 praktiziere ich aktiv das Snoezelen. Damals besuchte ich für einen Tag die Einrichtung "De Hartenberg" in Ede/Holland und lernte Ad Verheul kennen, einen der Begründer des Snoezelenkonzeptes. Ich war fasziniert von seinem Menschenbild und der Philosophie des Snoezelens. Die Wirkung des Snoezelens hatte mich so sehr überzeugt, dass ich sofort anfing, Tastwände zu bauen und eine Snoezelen-Ecke für meine Klientel einzurichten.
In den vergangen Jahren besuchte ich hauptsächlich solche Fortbildungen, deren Therapiekonzepte sich gut in das Snoezelen
integrieren ließen.
2007 erwarb ich die international anerkannte Zusatzqualifikation "Snoezelen" der International Snoezelen Association (ISNA), um mit fundiertem Wissen zielgerichtet und nutzerspezifisch Snoezelen anbieten zu können.
2009 folgten die Lehrqualifikation "Snoezelen" und die Berufung in das Referententeam der International Snoezelen Association durch Frau Prof. Dr. Krista Mertens. Seitdem lehre ich auf nationaler und internationaler Ebene das Snoezelen für die ISNA und den Lebenshilfe-Landesverband Bayern.
Im Moment arbeite ich noch 4 Tage der Woche als Angestellte in einer Tagesförderstätte für schwerbehinderte Erwachsene. Der 5. Tag ist der Selbständigkeit in der SnoezelenOase vorbehalten, d.h. den kompletten Schritt in die Selbstständigkeit habe ich noch gar nicht getan. Sollte es weiter so gut "laufen", rechne ich damit, mich im Laufe des nächsten Jahres auf die eigenen Füße zu stellen. Es ist ein irre spannender Weg, den ich im Leben schon gegangen bin und ich bin neugierig, wohin er mich noch führen wird."
Wir wünschen Frau Pelz für Ihre Zukunft nur das Allerbeste und danken Ihr für diesen interessanten Einblick auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
Sie haben Fragen an Frau Pelz? Dann kontaktieren Sie Sie doch einfach:
SnoezelenOase
Frau Carolin Pelz
Wiesenstr. 32
65817 Eppstein
Tel.: 06198 - 86 47
Email: c.pelz@snoezelen-oase.de
www: www.snoezelen-oase.de
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil6
Das zweitwichtigste Gestaltungsmittel ist die Schrift für Ihr Logo. Man spricht von Typografie. Diese beschreibt das Schriftbild in seiner Gesamtheit. Gestaltungsmittel sind u. a. Schriftart, Buchstaben- und Wortabstände, Zeilenabstand, Schriftgröße oder Schriftschnitte wie fett und kursiv.
Für längere Texte muss nicht die Logoschrift verwendet werden. Seien Sie experimentierfreudig und verwenden Sie ungewöhnliche Varianten. Wichtig ist jedoch, dass Ihr Logo lesbar ist. Funktionalität kommt vor Design!
Hier handelt es sich um zwei netteLogoideen. Dies nützt allerdings nichts, wenn man nicht erkennt, dass es sich um „Play“ bzw. "365 Design“ handelt:

Die Typografie ist ein mächtiges Marketinginstrument, das sowohl emotionale Ansprache ermöglicht als auch Aufmerksamkeit schafft. Jede Schrift weist eine spezifische Erscheinungsform auf, die sie z. B. schwer, ruhig und antik oder leicht, elegant und modern wirken lässt.
Sie sollten bei der Wahl Ihrer Logoschrift darauf achten, dass der Schriftcharakter zur Ausrichtung des Unternehmens passt.
Die Wahl Ihrer Schrift ist keine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern sollte sich an der Unternehmensidentität orientieren. Eine unpassende Schrift zerstört die Botschaft. Ein trendiger Sportladen sollte nicht mit einer geschwungenen, antiken Schriftart werben. Zu einem Landgasthof dagegen passt keine technische Schrift. Zu einem Discountmarkt eignet sich eher eine fette als eine kursive Schrift.
Die wichtigste Entscheidung bei der Schriftgestaltung ist die Wahl der Schriftart (engl. font). Diese teilt man generell in zwei Gruppen ein:
Schriften mit Serifen (Antiqua) und Schriften ohne Serifen (Grotesk). Als Serifen bezeichnet man die Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende quer zu seiner Grundrichtung abschließen. Sie verbessern die Lesbarkeit gedruckter Texte. Auf Bildschirmen werden serifenlose Schriften bevorzugt, da Serifen bei kleinen Schriftgrößen nicht sauber dargestellt werden können.
Tipp!
Sie sollten maximal zwei verschiedene Schriftarten in Ihrem Logo verwenden, da es sonst zu überladen und unruhig wirkt. Unkonventionelle Schreibweisen oder Satzarten bieten außerdem noch weitere Unterscheidungsmerkmale.
Auch durch Machart und Materialität kann man einer Schrift einen bestimmten Charakter verleihen. Man kann sie aus Stein meißeln, mit dem Federkiel schreiben, mit dem Pinsel malen, mit Schablonen oder Stempeln aufbringen usw.
Über die Simulation des Schreibwerkzeuges kann auch ein inhaltlicher Bezug zu Ihrem Unternehmen hergestellt werden.
Neben Ihrer Logoschriftart ist es es sinnvoll, sich auch für längere Texte (Schriftwechsel, Werbeplakate, Website etc.) auf 1–2 Wchriftarten festzulegen und diese beizubehalten.
Wählen Sie eine passende Schrift, um Ihre Botschaft glaubhaft zu vermitteln.
Professionelle Logogestaltung vs. Logoerstellung von der Stange?
Logoentwicklung durch die Profis – Luxus oder elementarer Bestandteil meines Unternehmertums?
Oft werden wir gefragt, warum wir soviel Wert auf eine professionelle Logoerstellung legen und ob es nicht reicht, auch einen Anbieter zu wählen, der eine vermeintlich ähnliche Dienstleistung schon für 50 € oder 100 € anbietet.
Die Antwort liegt auf der Hand und kann sich eigentlich jeder selbst beantworten. Sie müssen sich überlegen, was Sie mit der Logoentwicklung bezwecken wollen. Soll das Logo z. B. für einen Geburtstag oder einen einmaligen privaten Event sein, sprich es soll nur eine kleine Gruppe von Personen gefallen, dann reicht mit Sicherheit die günstigere Variante. Soll das Logo aber Ihr Unternehmen oder Ihren Verein repräsentieren, wollen Sie damit Kunden, Sponsoren, Investoren ansprechen, dann ist es von immenser Bedeutung, dass das Logo nicht nur hübsch aussieht, sondern auch Ihre spezielle Zielgruppe anspricht und mit den Werten für die Ihre Institution steht, aufgeladen ist.
Ganz besonders wichtig ist, dass man sich hier mit den Grundfragen des Marketings beschäftigt, sprich:
- Wen will ich ansprechen?
- Was will ich aussagen?
- Wer ist mein Wettbewerb und wie kann ich mich von diesem abheben?
- Welche Alleinstellungsmerkmale (sog. USP’s) besitze ich und wie kann ich diese transportieren?
Diese Liste lässt sich noch beliebig lange fortsetzen, aber Sie merken schon, mit dem ausfüllen eines Kontaktformulars und dem Äußern Ihrer groben Wünsche (falls vorhanden) ist es nicht getan.
Sie brauchen einen Profi, der sowohl etwas von professionellem Logodesign versteht, der aber auch in den Fragen des Marketing geschult ist. Und dieser Profi muss bereit sein, sich auf Sie einzulassen, Ihnen zuzuhören und zu verstehen, worum es Ihnen bei Ihrer Unternehmensgründung und Ihrem Firmenlogo tatsächlich geht. Es muss für Sie erreichbar sein.
Nur so ist es möglich, eben nicht nur ein schönes Bild zu malen, das man sich gerne an die Wand hängt (seien wir ehrlich, das kann ein talentiertes Kleinkind auch), sondern ein Logo, ein Firmenzeichen, welches Sie und Ihr Unternehmen repräsentiert. Ein Logo, auf welches Sie stolz sein können, welches aber auch, und das ist vielleicht noch wichtiger, Ihre Kunden, Ihre Interessenten anspricht und diesen den Eindruck vermittelt: „Hier habe ich es wirklich mit einem professionellem Unternehmen zu tun, hier bin ich in guten Händen!“
So werden Sie Erfolg haben und so beantwortet sich auch die Eingangsfrage:
Ja, es ist sehr wichtig, sich bei Ihrem äußeren Aussehen an einen Profi zu wenden und sich von diesem beraten und durch das Projekt Logoerstellung führen zu lassen. Oder würden Sie sich von mir die Haare schneiden lassen?
P.S.: Ein absolutes NoGo ist, sich selbst an Ihrem Logo zu versuchen. Nichts wirkt unprofessioneller, als ein in einem Textprogramm gestaltetes Logo mit einem Standard-ClipArt. Eine unprofessionellere Art sein Unternehmen zu repräsentieren gibt es wohl nicht.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 5
Die Farbwahl
Damit Ihr Logo sich klar von Ihrer Konkurrenz unterscheidet, spielt die richtige Farbwahl Ihres Logos eine wichtige Rolle.
Emotionen werden durch Farben geweckt und Farben bieten außerdem Möglichkeiten, sich im Pulk der Wettbewerber abzuheben.
Bei der Farbgestaltung ist es wichtig, sich zunächst mit den verschiedenen Farbmodellen auseinanderzusetzen.
Zwei der wichtigsten Farbmodelle sind das RGB- und CMYK-Modell.
Das RGB-Modell, das die Farben Rot, Grün und Blau enthält, wird von selbstleuchtenden Systemen wie Fernsehgeräten oder PC-Monitoren genutzt.
Das CMYK-Modell, das die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz enthält, wird als Standardfarbmodell der Drucktechnik verwendet.
Für Ihr Logo ist zu beachten, dass die beiden Farbmodelle nicht verlustfrei ineinander umwandelbar sind.
Daher benötigen Sie Ihr Logo im RGB- als auch im CMYK-Farbmodus!
Wie schon im oberen Abschnitt erwähnt, können Farben unterschiedliche Gefühle in uns wecken und haben einen bestimmten Symbolcharakter.
Aufgelistet sind hierzu einige Farbbeispiele:
Blau, die Farbe des Himmels und des Meeres, wird demnach mit Ferne, Weite, Unendlichkeit und Perspektive assoziiert. Blau steht außerdem für das Geistige, im Gegensatz zu Rot als Farbe des Körperlichen. Für Qualitätsprodukte wird Blau auch gerne verwendet.
Tipp!
Blau strahlt Ruhe und Stabilität aus. Sie ist die Farbe der großen Unternehmen. Mehr als 50 % der DAX-Unternehmen verwenden sie als Unternehmensfarbe.
Rot ist die Farbe der Energie; eine aggressive Farbe, die dem Betrachter direkt ins Auge springt. In der Welt der Logos ist Rot die Farbe des Handels.
Tipp!
Rot steht für Liebe, warm, nah, Blut, Leidenschaft, Gefahr usw.
Hier einige weitere Farbassoziationen:
Grün: Natur, beruhigend, erneuernd, positiv, Gesundheit
Schwarz: elegant, Luxus, Macht
Rosa: weiblich, süß, zart, romantisch, naiv
Gelb: Sonne, warm, freundlich, optimistisch
Weiß: rein, leicht, wahr, elegant
Orange: lustig, modern, aufdringlich, billig
Violett: Macht, Spiritualität, schwer
Braun: Erde, bodenständig, konservativ, sicher
Wählen Sie eine Farbe mit geeignetem Symbolgehalt für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungskategorie! Wenn Sie nicht Marktführer sind oder mit einer Innovation eine neue Kategorie für sich erschlossen haben, müssen Sie sich farblich vom Marktführer abheben. Unverwechselbarkeit geht in diesem Fall vor Symbolgehalt!
Tipp!
Für die Bankenbranche hat die Farbe Blau den besten Symbolwert. Sie vermittelt Seriosität undSicherheit. Allerdings ist sie nur der Deutschen Bank als Marktführer vorbehalten. Commerzbank, Dresdner Bank oder Sparkasse tungut daran, sich abzuheben.
Durchgängige Farbekombinationen zu wählen ist sinnvoll. Deshalb weichen Sie z. B. bei Ihrem Fuhrpark, bei Ihrer Homepage oder bei der Arbeitskleidung nicht vom Farbton ab. Denn Farben sind ein sehr gutes Unterscheidungsmerkmal und verstärken im Idealfall auch den inhaltlichen Bezug Ihres Logos zu Ihrem Unternehmen.
Berühmte Marken – und ihre Geschichte

Teil 2 - Apple
Der angebissene Apfel
Was verbinden Sie mit einem angebissenen Apfel? Vielleicht die biblische Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse oder das IT-Unternehmen, dessen Kunden sich angesichts der innovativen Produkte und des genialen Marketings zu einer Art von Jüngerschaft entwickelt haben.
Das weltbekannte Logo, das einen seitlich rechts angebissenen Apfel darstellt, wurde zum prägenden Markenzeichen der Computerfirma Apple. Wie aber kommt ein Technologieunternehmen zu solch einem fruchtigem Signet? Aus den Aussagen der Beteiligten lässt sich diese Legende zusammenfügen:
Einer der Gründer des Unternehmens, Steve Jobs, hatte in den 70ern eine alternative Lebensphase, in der er Frutarier war, sich also ausschließlich von Obst ernährte (und zudem gerne barfuß unterwegs war). Nachdem es mit der Namensfindung für das gemeinsame Startup-Unternehmen nicht so richtig voranging, schlug Jobs den „absurden“ Namen „Apple“ vor, verbunden mit einer Deadline für bessere Vorschläge und weitere Alternativen. Nachdem die anderen beteiligten Gründer jedoch keine Ideen einreichten, blieb es einfach beim „Apfel“. Dass er damit im Telefonbuch vor seinem vorherigen Arbeitgeber Atari erschien, nahm Jobs dabei wohlwollend in Kauf.
Die erste grafische Entwicklung des zugehörigen Firmenlogos wurde Designer Ron Wayne übertragen. Wayne war neben Jobs und Steve Wozniak der Dritte im Bunde und hielt 10 % der Unternehmensanteile. Von ihm stammt auch der Gesellschaftervertrag für die Unternehmensgründung und das erste Benutzerhandbuch. So richtig glauben konnte er selbst aber nicht an den zukünftigen Erfolg, sodaß er bereits wenige Monate nach der Gründung seine Anteile an die beiden anderen verkaufte und damals dafür 800 $ erhielt (schon 1982 hätte sein Anteil den Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gehabt und heute wohl noch einmal das Zehnfache davon).
Sein entworfenes Logo zeigte Isaac Newton, lesend unter einem Apfelbaum dargestellt. Am Baum hängt der Apfel, dessen Fall Newton zur Beschreibung der Gravitationsgesetze inspirierte. Im Stil eines klassischen Kupferstiches gestaltet, war diese Bildmarke nicht gerade optimal als prägnantes Logo geeignet.
Rob Janoff übernahm 1977 pro bono die Aufgabe, ein neues Logo für Apple zu entwickeln. Auf der Suche nach Inspiration holte er Äpfel aus dem Supermarkt, schnitt sie auf und starrte stundenlang auf die Früchte. Schließlich gestaltete er eine relativ simple Scherenschnittform eines Apfels mit einem herausgebissenem Stück. Dieser Biß, englisch „Byte“, war ein nettes Wortspiel zum Begriff „Byte“. Steve Jobs war begeistert, um das Markenzeichen aber „menschlicher“ zu machen, wollte er aber unbedingt Farben in dem Logo sehen, was man zu dieser Zeit gerne vermied, da Vierfarbdruck noch kostspielig war. Janoff fügte daraufhin die Farbstreifen zur Silhouette des Apfels hinzu. Obwohl sich einige Skeptiker sicher waren, dass das IT-Unternehmen mit so einem bunten Logo pleitegehen müsste, wurde das Logo zum erfolgreichen Klassiker und unverändert bis 1998 eingesetzt.
Mit der Markteinführung der bunten iMacs wurde das Firmenlogo von Apple wieder monochrom, jedoch in unterschiedlichen Farben dargestellt. Im aktuellen Corporate-Design wird die Variante, die den Look von gebürstetem Aluminium ähnelt, verwendet. Für Millionen von Apple-Usern ist die schlichte Frucht aber weit mehr: die Verheißung eines innovativen Vorsprungs an Erkenntnis.
Hinweis: Der Markenname Apple und die zugehörigen Markenzeichen sind geschütztes Eigentum von Apple Inc.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 4

Differenzierung
Die Märkte sind heute grundsätzlich gesättigt und oft umkämpft. Verkäufer konkurrieren mit vielen Marktbeleitern um Aufmerksamkeit und Gunst der Kunden.
Heben Sie sich vom Rest ab, um diesen Wettbewerb zu bestehen. Nur wer einzigartig ist, wird wahrnehmbar. Sie sollten sich so positionieren, daß Sie profitable Nischen besetzen, oder gleich neue Kategorien schaffen. Dafür brauchen Sie ein einzigartiges Verkaufsversprechen, eine sogenannte USP (Unique Selling Proposition). Ihren potentiellen Kunden bieten Sie dabei einen besonderen Nutzen, der für diese Zielgruppe von hohem Wert ist und den kein Konkurrent bieten kann. Sollten Sie keine effektive USP anführen können, so obliegt es Ihrer Kreativität eine zu erfinden. Diese nennt man dann UAP (Unique Advertising Proposition).
Volvo beispielsweise positioniert sich im Automobilmarkt als Hersteller der sichersten Fahrzeuge. Jeep ist zum Synonym für Geländewagen geworden. Subway verspricht das frischeste und gesündeste Fast Food. Einlokaler Handwerker kann sich über Kundenbetreuung und Service von der Konkurrenz differenzieren oder er bietet die kürzesten Wartezeiten. Fitneßstudios können sich z. B. als Experten für Gesundheitssport definieren.
Vielen Pionierprodukten ist dies gelungen und sie sind mit einem sogenannten Begriffsmonopol belohnt worden. „Tempo“ etwa wird heute als Synonym für „Papiertaschentuch“ verwendet. Weitere Beispiele sind Tesa, Labello, Selters, Zewa, Polaroid, Uhu, Aspirin, oder Tetra Pak. Aber auch Dienstleistungen können diesen Status bei demVerbrauchern erlangen, so spricht man von „googeln“, wenn man im Internet mit Suchmaschinen nach Informationen zu bestimmten Stichworten sucht.
FedEx hat seinen Erfolg dem Umstand zu verdanken, daß es sich auf Dokumenten- und Paketsendungen, die „spätestens bis zum nächsten Morgen“ überbracht werden, konzentrierte. Damit hat das Unternehmen die Kategorie Expreß Versand für sich besetzt. Kleine Suchaufgabe: Finden Sie den Pfeil? Er ist dezent im Logo versteckt!
Wenn Sie eine neue Produkt- oder Dienstleistungskategorie kreieren, entwickeln Sie ein Logo, das möglichst gut zu dieser paßt! Damit verknüpfen Sie Ihrer Marke mit der Kategorie. In den meisten Fällen wird dies nicht der Fall sein. Sie werden in einen Markt eintreten, in dem es bereits Marktführer gibt. Dann ist es wichtiger sich von diesen abzuheben.
Wenn Sie der einzige Bäcker in der Stadt sind, sollten Sie bei der Gestaltung Ihres Logos eher Bezug zu Ihrer Tätigkeit herstellen. Ist der Markt an Backwaren aber bereits von vielen Konkurrenten besetzt, versuchen Sie sich abzuheben. Sie könnten sich als Spezialist für bestimmte Produkte, z. B. Brezen darstellen. Diesen USP sollten Sie dann auch in Ihrem Logo kommunizieren, wie es die Bäckerei Ditsch praktiziert.
Logo-Tipp:
Transportieren Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal (USP/UAP) über Ihr Logo! Sie können dafür auch einen Slogan bzw. eine Tagline (Untertitel) nutzen.
Im Idealfall besetzen Sie durch Ihre Positionierung gleich eine neue Kategorie.



















