Was sollte mein Logo aussagen?
Damit Sie mit Ihrem Logo erfolgreich sein werden, sollten Sie bereits bei der Namensgebung darauf achten, die Wünsche Ihres Kunden anzusprechen. Idealerweise geht aus Ihrem Namen bereits hervor, was Sie dem Kunden anbieten. Oder zumindest aus einer beschreibenden Tagline.
Fanatsie-Namen im Firmenlogo sind hilfreich, um sich von Wettbewerbern abzuheben. Gleichzeitig haben sie aber die Schwäche, dass Ihrem Kunde der Name kaum etwas über Ihr Unternehmen verrät. Deshalb sollten Sie dann eine beschreibende Tagline verwenden. Hier sehen Sie ein Beispiel dazu:
Es wurde ein Fantasiename verwendet. Darunter finden Sie eine beschreibende Tagline "alles in Wolle", so dass der Kunde auf den ersten Blick lesen kann, was er hier bekommt. Zusätzlich wird in diesem Logo ein Wollknäuel abstrahiert dargestellt. Der verwendete Text als auch das Signet (das grafische Element im Logodesign) treffen eine klare Aussage darüber, was das Spezialgebiet des Unternehmens ist.
Achten Sie bei der Ideenfindung darauf, dass Sie keinen Namen verwenden, der bereits von einem Wettbewerber genutzt wird. Sie sollten in jedem Fall auch eine Markenrecherche durchführen bzw. durchführen lassen. Somit verringern Sie das Risiko bestehende Markenrechte zu verletzen und möglicherweise eine Abmahnung zu riskieren.
Ihr Firmenlogo ist in der Regel das erste, was Ihr potentieller Kunde sieht. Deshalb überlegen Sie sich genau, welche Aussage Ihr Logo treffen sollte. Was bieten Sie Ihrem Kunden an? Welche Probleme lösen Sie für ihn? etc.
Ein Logo sollte eine Botschaft vermitteln !
Warum ist ein Logo so wichtig? Wenn sich ein potentieller Kunde Ihre Anzeige, Ihren Werbebrief oder Ihre Website zum ersten Mal anschaut, dann haben Sie in der Regel nicht mehr als 10 Sekunden Zeit, ihn davon zu überzeugen, dass Sie der richtige Anbieter für ihn sind. Der erste Eindruck ist also entscheidend.
Umso ansprechender Ihre Anzeige und Ihr Werbetext ist, desto höher ist die Chance, dass sich jemand mit Ihrem Angebot genauer auseinander setzt und bei Ihnen kauft.
Aus diesem Grund kommt Ihrem Logo hohe Bedeutung zu. Sie zeigen mit Ihrem Firmenlogo, dass Sie ein professionelles Unternmehmen sind. Sie werden seriös wahrgenommen und der Kunde hat nicht den Eindruck, dass Sie gerade erst Ihre Firma gegründet haben und möglicherweise noch nicht über die nötige Erfahrung verfügen. Das kann passieren, wenn man ohne Logo oder mit einem selbst gebasteltem Logo an den Start geht.
Daher sollte Ihr Logo eine Botschaft vermitteln. Der Kunde sollte gleich wissen, was Sie ihm anbieten. Auf den ersten Blick! Wie bei diesem Beispiel hier von Stein Wannendesign.
Abstrakte Bilderrätsel machen wenig Sinn. Denn als Existenzgründer haben Sie in der Regel nicht die Möglichkeit mittels eines Millionen-Euro Budgets dem Kunden immer wieder zu erzählen, wer Sie eigentlich sind und was Sie anbieten.
Oder würden Sie sofort wissen, was sich hinter diesen Logos unten verbirgt? Erkennen Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung darin? Die Antwort lautet Nein. Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und einem Großunternehmen. Ihr Logo sollte sofort eine Botschaft vermitteln.
Apple, Puma und Nike sind alles sehr erfolgreiche Marken. Sie haben ein tolles Image und die meisten Menschen erkennen das Unternehmen sofort.
Diesen Status haben sich die Unternehmen hart erarbeitet und natürlich auch viel Geld kosten lassen. Geld, dass Sie als Gründer einsparen können.
Deshalb achten Sie darauf, dass Ihr Logo eine Botschaft vermittelt. Welche könnte das sein? Mehr dazu in unserem nächsten Beitrag...
Minimalistisches Logodesign, gut oder einfallslos?
Grundsätzlich gilt in Designerkreisen: "Im Logo ist weniger mehr!" D.h. tendenziell wenige Farben, maximal zwei Schriftarten und das Designelement sollte das Logo nicht überladen. Warum ist das so? Eigentlich möchte man im Logo doch alles zum Ausdruck bringen, was das Unternehmen macht? Idealerweise weiß der Betrachter sofort, welche Leistungen oder Produkte mein Unternehmen anbietet?
Halt! Es ist zwar richtig, dass der Kunde auf den ersten Blick erkennen sollte, welches Produkt oder Dienstleistung das Unternehmen anbietet. Allerdings muss nicht alles im Logo erscheinen. "Spezialisierung" ist hier das große Stichwort. Worauf ist man spezialisiert? Das sollte im Logo zum Ausdruck kommen. Hat der Kunde erst einmal den Weg auf die Website oder in den Laden gefunden, kann man ihm noch weitere Angebote machen.
Was sind die Vorteile, wenn ein Logo minimalistisch gehalten ist? Ein Logo ist perfekt, wenn es auch auf allen Medien nutzbar ist (Druck, Internet, schwarz/weiß für Tageszeitungen, Werbemittel, etc.), egal ob in kleiner oder großer Darstellung.
Ist ein einfaches Logo einfallslos? Definitiv nein, eigentlich ist das die Große Kunst der Logoerstellung: Im Logo einfach auf den Punkt zu bringen, auf was es ankommt. Auch wenn der Kunde dann meint, das hätte ich auch selbst zeichnen können. Aber das ist gerade vorteilhaft! Man sagt nicht von ungefähr: ...ein gutes Logo ist einprägsam, wenn es von jedem am Strand in den Sand gemalt werden kann. Denn so ist auch leicht einprägsam und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Wie entsteht ein Firmenlogo?
Zu Beginn eines Gestaltungsprozesses steht immer ein ausführliches Gespräch zwischen der Design Agentur und dem Kunden. Das muss heutzutage nicht mehr persönlich stattfinden. Denn mit Internet und Telefon hat man schon alles was dafür nötig ist. Wichtig ist allerdings, dass ein Gespräch stattfindet. Ein Austausch zu den Wünschen und Vorstellungen zum Logo nur per Email ist nicht zu empfehlen. Um den Kunden richtig zu verstehen und eine Vorstellungen von seinen Wünschen und Geschmack zu bekommen, ist ein Gespräch unabdingbar.
In diesem Gespräch - dem so genannten Briefing - sollte einerseits das richtige Verständnis zum Unternehmen aufgebaut werden. In welcher Branche ist der Kunde tätig? Wer sind die Wettbewerber und wie sehen deren Logos aus? Wer ist die Zielgruppe? Was sind die Alleinstellungsmerkmale? etc. Andererseits geht es darum so gut als möglich einen Eindruck vom Geschmack und Stil zu bekommen, der dem Kunden gefällt. Gibt es bereits Vorstellungen zum Logo? Wenn ja welche? Welche Stilart an bestehenden Logos gefällt, welche weniger? etc. Am Ende des Briefings ergibt sich daraus ein Anforderungsprofil an das Logo und die Agentur beginnt mit der Logogestaltung.
Während des Gestaltungsprozesses entwickelt die Agentur in der Regel mehrere Logoentwürfe. Hierbei sollten neben den Wünschen des Kunden auch weitere Apsekte beachtet werden. Für welchen Bereich verwendet der Kunde das Logo bzw. ist das Logo hauptsächlich vorgesehen? Dient es vorrangig der verwendung im Internet (z.B. in einem Onlineshop)? Wird es hauptsächlich im Print eingesetzt? Ist die Darstellung in schwarz/weiß sehr wichtig? Muss es auf Kleidung stickbar sein? Je nachdem welcher Bereich im Vordergrund steht, muss dieser im Logodesign besonders beachtet werden. Denn nicht jedes Logos ist für alle diese Medien geeignet.
Sobald die Entwürfe fertig sind, entscheidet sich der Kunde für das Logo, das ihm am besten gefällt. Häufig hat man einen Favoriten, aber noch den einen oder anderen Änderungswunsch. Je nach Angebot sind diese Änderungswünsche inklusive oder nur gegen einen Aufpreis möglich. Das sollte man immer im Vorhinein prüfen, damit im Nachheinein keine bösen Überraschungen entstehen. Sollten Sie sich als Kunde nicht sicher sein, für welches Logo Sie sich entscheiden sollen, können Sie einerseits die Agentur um Rat fragen oder ein paar Personen aus Ihrer Zielgruppe befragen. Aber Vorsicht, nicht selten fallen die Meinungen sehr unterschiedlich aus. Am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass Ihnen das Logo gefällt. Denn Sie präsentieren jeden Tag Ihr Unternehmen damit. Deshalb sollten Sie die letzte Entscheidung treffen.
Was sollte ich beim Druck meines Logos beachten?
Bei der Erstellung eines Logos ist die Farbe ein wichtiger Faktor. Denn über die Farbe lassen sich bekanntermaßen Emotionen besonders gut transportieren. Außerdem kann man sich über die Farbe deutlich von der Konkurrenz abheben. Doch wie wird die Farbe im Druck tatsächlich aussehen? Besteht ein deutlicher Unterschied zum Bildschirm? Ja, das sind alles Faktoren, die man beim Druck beachten muss und im Hinterkopf haben sollte. In der Regel wird ein Logo heuzutage im CMYK Format angelegt. Das heißt, jeder Farbton wird aus den Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarzanteil) gemischt. Da die Farben gemischt werden, kann das Ergebnis bei jeder Druckerei etwas anders aussehen. Dazu kommt auch noch der Aspekt, dass die Farbe in Abhängigkeit vom gewählten Papier unterschiedlich aussehen wird. Auf einem gestrichenen glänzendem Papier erscheint die Farbe anders als auf einem Naturpapier.
Um unangenehme Überraschungen beim Druck zu vermeiden, gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Man wählt Sonderfarben wie z.B. HKS oder Pantone anhand eines Farbfächers bei einer Druckerei vor Ort aus. So kann Ihnen die Druckerei Farbsicherheit geben, da die Druckmaschine nur mit der von Ihnen gewünschten Farbe bzw. Farben eingerichtet wird. Der Nachteil dieser Möglichkeit ist, dass die Kosten in der Regel wesentlich höher sind als beim CMYK Druck.
b) Man lässt vor der endgültigen Druckfreigabe einen Farbproof erstellen, der zu etwa 90-95% der Farbe entspricht, welche im Offset-Druck auch erscheinen wird. Idealerweise enthält der Farbproof neben Ihrer Farbe gleich zwei alternative Farbvarianten, so dass Sie sich aus 3 Varianten entscheiden können. Auf Basis des Farbproofs geben Sie schließlich den Druck frei.
Fast alle Onlinedruckereien drucken im CMYK System. Aus diesem Grund ist ein Farbproof immer zu empfehlen!
Mit welchem Element lasse ich mein Logo erstellen?
Idealerweise sollte in Ihrem Logo grafisch zum Ausdruck kommen, was Sie Ihrem Kunden anbieten. Das sollte für jeden auf den ersten Blick erkennbar sein. Nun ist es nicht selten der Fall, dass ein Unternehmen mehrere Geschäftsfelder hat, die teilweise sehr unterschiedlich sind und sich nicht in einem Logo abbilden lassen. In diesem Fall ist es immer ratsam sich im Logo auf eine Sache zu konzentrieren. Denn ein Logo sollte so einfach wie möglich sein. Wird das Logo zu komplex und überladen von mehreren Elementen, werden Sie es schwer haben, dass es bei Ihren Kunden in Erinnerung bleibt. Ein Beispiel: Ein Existenzgründer ist Maler und gleichzeitig Energieberater. Mit beiden Bereichen möchte er unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. In diesem Fall ist es ratsam zwei Logos zu erstellen, so dass jede Zielgruppe einzeln angesprochen werden kann. Da beide Geschäftsfelder zum gleichen Unternehmen gehören, wäre es denkbar, dass man hinsichtlich Farben und Schriftwahl einheitlich auftritt, um die Zusammengehörigkeit zu zeigen.
Logoerstellung für Existenzgründer
Die Anforderungen an ein Logo für Sie als Existenzgründer sind häufig wesentlich andere als bei einem etablierten Großunternehmen, das seit vielen Jahren am Markt ist. Sie sollten sich vor Augen führen, dass Ihr Unternehmen zunächst noch nicht bekannt ist. Von daher sollte Ihr Logo dem potentiellen Kunden auf den ersten Blick klar machen, was Sie ihm anbieten. Bei großen Marken ist das häufig nicht der Fall. Allerdings ist ein hoher Bekanntheitswert über die Jahre entstanden und geschaffen worden. In der Regel wurden dafür viele Millionen in Marketing und Markenbildung investiert. So reicht es mittlerweile aus, wenn Großunternehmen lediglich ihr Signet (das grafische Element des Logos) abbilden, um erkannt zu werden (bspw. 3 Streifen bei Adidas, der Mercedes Stern, etc.).
Das Logodesign des Existenzgründers sollte im Namen oder im grafischen Element zum Ausdruck bringen, was Sie Ihrem Kunden anbieten. Umso einfacher dies geschieht, desto besser ist der Wiedererkennungswert.
Unternehmensgründer und ihre Erfolgsgeschichten – Part III

Wenn man selbst ein individuelles Angebot für seinen Kunden anbieten möchte, sucht man auch nach einem Partner, der das in einer ebenso professionellen Weise zu bieten hat. Herr Jagusch gibt uns einen Einblick in die Entstehung seiner Marke „computertrainer.eu“: 
Ich habe computertrainer.eu im Herbst 2010 gegründet, um Firmen und Privatleuten nicht nur themenbezogene Computerkurse zu Büroanwendungen, insbesondere Microsoft Office, sondern auch individuelle Trainingsmöglichkeiten und Beratung anbieten zu können. Besonderer Wert wurde dabei auf die Individualität und Flexibilität des Angebots gelegt. Dieses spiegelt sich zum Beispiel in der Möglichkeit des Kunden wider, Themen zu mischen, persönliche Schwerpunkte zu setzen oder Schulungen in englischer Sprache zu erhalten. Die Mobilität der gesamten Ausrüstung ermöglicht es zudem auf Kundenwunsch die Schulung auch Vorort durchzuführen.
Zu den vielen Themen beim Vorbereiten der Geschäftsorganisation gehören natürlich auch eine professionelle Geschäftsausstattung und ein Logo, dass die Werte des Unternehmens nach außen darstellen. Dank der hervorragenden kreativen Arbeit von Logo-Expert wird computertrainer.eu nun durch ein modernes und einprägsames Logo repräsentiert. Eine passende Geschäftsausstattung rundet unser professionelles Erscheinungsbild ab.
Herr
Joy Jagusch
Lilly-Reich-Str. 6
80807 München
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 7
7. Gestaltungsregeln
"Das Ganze ist stets mehr als die Summe seiner Teile."
Dieses berühmte Zitat von Aristoteles trifft auch auf Ihr Logo zu. Nachdem mit der Farb- und Schriftwahl zwei Komponenten herausgelöst diskutiert wurden, soll Ihnen dieses Kapitel einen kurzen Überblick über wichtige Gestaltungsregeln geben. Diese im Detail zu beherrschen ist Aufgabe des Designers und bedarf langjähriger Erfahrung.
Format & Proportionen
Bei der Wahl Ihres Formats sollten Sie berücksichtigen, was die Einsatzfelder Ihres Logos sein werden. Website, Visitenkarte und Briefkopf sind typische Verwendungsbereiche. Aber soll Ihr Logo Ihr Produkt oder Firmenfahrzeug schmücken, können speziellere Anforderungen an das Format entstehen. Grundsätzlich gilt:
Verwenden Sie kein extremes Format! Es sollte waagrecht sein und im Idealfall ca. zweimal so breit wie hoch. Radikale Formate schaffen Unverwechselbarkeit, aber auch jede Menge Layout-Probleme.
Das Problem eines vertikalen Logos: Zum Bsp. bei Zeitungs-anzeigen oder auf einer Sponsorenwand ist das Logo der amerika-nischen Fast Food Kette Arby’s nur relativ klein verwendbar, während letzteres Logo den gegebenen Platz optimal ausnutzt.
Die Komposition eines Logos entsteht u. a. durch Größe, Position und Kontrast der einzelnen Bestandteile. Grundsätzlich sollte eine Komposition harmonisch wirken, um beim Betrachter angenehme Empfindungen zu wecken. Allerdings sollen Logos vor allem eines: Auffallen. Vollständige Ordnung ist meist langweilig und wenig spannungsreich. Deshalb versucht man in der Gestaltung häufig nach der Ordnung wieder Störungen einzubauen, d. h. die Ordnung partiell zu durchbrechen, um visuelle Attraktionen zu erzeugen.
Die gezielte Störung einer Ordnung verursacht kleine visuelle Attraktionen. Ein lang gezogenes „A“ oder nur ein Punkt, wo man ihn nicht erwartet.
Bauen Sie inhaltlich motivierte Störungen in Ihr Logo ein! So schaffen Sie Aufmerksamkeit und einen sehr eleganten Bezug zu Ihrem Unternehmen.
Inhaltlich motivierte Irritationen: Die Dekabank deutet Kursgewinne an, Jacobs brüht Kaffee, Viessmann baut seine Heizungskörper in sein Logo ein und Beates „ea“ spielt auf die „69“ an.
Gesetz der Geschlossenheit
Bei der menschlichen Wahrnehmung werden bevorzugt geschlossene, sinnhaltige Formen wahrgenommen, insbesondere geometrische Grundformen. Dieser Tendenz folgend werden unterbrochene Konturlinien zu einer geschlossenen Form ergänzt. Übertreiben Sie es mit diesem Effekt jedoch nicht, der Betrachter darf das „versteckte“ Bild nicht erst nach fünf Minuten Suche entdecken.
Hätten Sie alle erkannt? WWF’s Panda Bär ist einfach zu erkennen. Den Fisch erkennt man auch noch relativ schnell. Beim Papagei im Logo des Robinson Clubs kann es passieren, dass man durchaus zweimal hinschauen muss.
Wählen Sie für Ihr Logo ein einfaches, klares Design mit wenigen aber prägnanten Details!
Gesetz der Nähe
Das Gesetz der Nähe besagt, dass mehrere gleichartige Formen als Einheit wahrgenommen werden.
Aus Punkten bzw. einfachen geometrischen Formen werden Schmetterlinge, Schildkröten oder Giraffen.
Räumlichkeit
In den vergangenen Jahren lässt sich vermehrt das Phänomen der dreidimensionalen Darstellung von Logos beobachten. Geschuldet ist dieser Trend den Weiterentwicklungen in den Bereichen digitales Grafikdesign, Drucktechnologie und Bildschirmdarstellung. Mit der Übersetzung in die dritte Dimension erhöht sich die Komplexität Ihres Logos. Es wirkt ausgefeilter und hochwertiger. Allerdings kann es beim Drucken immer noch zu Schwierigkeiten kommen, z. B. auf Textilien.
Durch Schatten und Farbverläufe kann eine 3-dimensionale Wirkung erzeugt werden. Audi hat diese sogar kürzlich überarbeitet und verbessert.
Geheimnis #7: Ihr Logodesign sollte auffällig und einprägsam sein.
Berühmte Marken – und ihre Geschichte

Teil 2 - Apple
Der angebissene Apfel
Was verbinden Sie mit einem angebissenen Apfel? Vielleicht die biblische Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse oder das IT-Unternehmen, dessen Kunden sich angesichts der innovativen Produkte und des genialen Marketings zu einer Art von Jüngerschaft entwickelt haben.
Das weltbekannte Logo, das einen seitlich rechts angebissenen Apfel darstellt, wurde zum prägenden Markenzeichen der Computerfirma Apple. Wie aber kommt ein Technologieunternehmen zu solch einem fruchtigem Signet? Aus den Aussagen der Beteiligten lässt sich diese Legende zusammenfügen:
Einer der Gründer des Unternehmens, Steve Jobs, hatte in den 70ern eine alternative Lebensphase, in der er Frutarier war, sich also ausschließlich von Obst ernährte (und zudem gerne barfuß unterwegs war). Nachdem es mit der Namensfindung für das gemeinsame Startup-Unternehmen nicht so richtig voranging, schlug Jobs den „absurden“ Namen „Apple“ vor, verbunden mit einer Deadline für bessere Vorschläge und weitere Alternativen. Nachdem die anderen beteiligten Gründer jedoch keine Ideen einreichten, blieb es einfach beim „Apfel“. Dass er damit im Telefonbuch vor seinem vorherigen Arbeitgeber Atari erschien, nahm Jobs dabei wohlwollend in Kauf.
Die erste grafische Entwicklung des zugehörigen Firmenlogos wurde Designer Ron Wayne übertragen. Wayne war neben Jobs und Steve Wozniak der Dritte im Bunde und hielt 10 % der Unternehmensanteile. Von ihm stammt auch der Gesellschaftervertrag für die Unternehmensgründung und das erste Benutzerhandbuch. So richtig glauben konnte er selbst aber nicht an den zukünftigen Erfolg, sodaß er bereits wenige Monate nach der Gründung seine Anteile an die beiden anderen verkaufte und damals dafür 800 $ erhielt (schon 1982 hätte sein Anteil den Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gehabt und heute wohl noch einmal das Zehnfache davon).
Sein entworfenes Logo zeigte Isaac Newton, lesend unter einem Apfelbaum dargestellt. Am Baum hängt der Apfel, dessen Fall Newton zur Beschreibung der Gravitationsgesetze inspirierte. Im Stil eines klassischen Kupferstiches gestaltet, war diese Bildmarke nicht gerade optimal als prägnantes Logo geeignet.
Rob Janoff übernahm 1977 pro bono die Aufgabe, ein neues Logo für Apple zu entwickeln. Auf der Suche nach Inspiration holte er Äpfel aus dem Supermarkt, schnitt sie auf und starrte stundenlang auf die Früchte. Schließlich gestaltete er eine relativ simple Scherenschnittform eines Apfels mit einem herausgebissenem Stück. Dieser Biß, englisch „Byte“, war ein nettes Wortspiel zum Begriff „Byte“. Steve Jobs war begeistert, um das Markenzeichen aber „menschlicher“ zu machen, wollte er aber unbedingt Farben in dem Logo sehen, was man zu dieser Zeit gerne vermied, da Vierfarbdruck noch kostspielig war. Janoff fügte daraufhin die Farbstreifen zur Silhouette des Apfels hinzu. Obwohl sich einige Skeptiker sicher waren, dass das IT-Unternehmen mit so einem bunten Logo pleitegehen müsste, wurde das Logo zum erfolgreichen Klassiker und unverändert bis 1998 eingesetzt.
Mit der Markteinführung der bunten iMacs wurde das Firmenlogo von Apple wieder monochrom, jedoch in unterschiedlichen Farben dargestellt. Im aktuellen Corporate-Design wird die Variante, die den Look von gebürstetem Aluminium ähnelt, verwendet. Für Millionen von Apple-Usern ist die schlichte Frucht aber weit mehr: die Verheißung eines innovativen Vorsprungs an Erkenntnis.
Hinweis: Der Markenname Apple und die zugehörigen Markenzeichen sind geschütztes Eigentum von Apple Inc.









