Der richtige Umgang mit Ihrem Logo
Ein gelungenes Logo ist wie ein Kunstwerk. Erst im richtigen Umfeld und dem passenden Rahmen kommt es optimal zu Geltung. Daher fünf wichtige Tipps zur richtigen Präsentation Ihres Firmenzeichens.
- Die amerikanische Werbeszene kennt eine einfache und derbe Regel, die da lautet: „don´t f..k a logo“. Damit will man bekräftigen, dass man sein Logo in Ehren halten und nicht vergewaltigen soll. Verfälschungen durch Dehnung, Stauchung, Drehung oder unproportionale Größenänderung sind ein absolutes Tabu!
- Ein Logo will Raum zum Atmen. Bei jeder Darstellung Ihres Logos ist es wichtig, dass darum herum freier Raum ist, also das Logo nicht von anderen gestalteten Elementen, Fotos oder Text, berührt wird. Der Freiraum sollte dabei rundum mindestens die Hälfte der Logohöhe betragen. Auch sollten Sie Ihrem Logo keinen zusätzlichen Rahmen hinzufügen.
- Ihr Logo braucht eine „Bühne“ für den gelungenen Auftritt. Die Platzierung auf unruhigen Hintergrundmustern oder Fotografien ist ein häufiger Fehler und sollte unter allen Umständen unterbleiben. Wählen Sie einen neutralen Hintergrund, am besten Weiß oder eine helle Farbe. Bei inverser Darstellung ist in Ausnahmefällen auch Schwarz möglich.
- Die passende Größe bringt Ihrem Logo die richtige Aufmerksamkeit und Wirkung. Egal ob Sie Ihr Logo relativ klein auf der Visitenkarte oder sehr groß bei Ihrer Ladenbeschriftung abbilden: Achten Sie darauf, dass es optisch nicht verschwindet, ohne dass es dabei zu übermächtig und erdrückend wirkt.
- Die Farben Ihres Logos sind wichtiger Bestandteil der Wirkung und damit der Wiedererkennbarkeit. Achten Sie daher darauf, dass die Farben bei allen Anwendungen dem Original entsprechen. Durch unterschiedliche Produktionstechniken (4c-Offsetdruck, Siebdruck, Folienbeschriftung etc. wird es zwangsläufig immer gewisse Abweichungen geben. Versuchen Sie jedoch immer, die Farbwirkung möglichst nahe am gestalteten Logo zu halten.
Betrachten Sie einfach Ihr Logo als herrschaftliches Wappen, das Ihr Territorium und Ihren Besitz symbolisiert. Entsprechend würdig sollte der Umgang mit dem Logo sein. Viel Spaß dabei!
Favicon, das Mikro-Logo
Sicher sind Sie Ihnen schon ins Auge gefallen: die schicken Micro-Logos neben der URL in der Adresszeile Ihres Browsers. Diese klitzekleine Grafik, die Sie aus dem Einerlei des Internets heraushebt, nennt sich Favicon und unterliegt strengen Regeln. Die technische Vorgabe ist einzuhalten: Auf nur 265 Pixeln (16x16) und mit einer Farbpalette von 256 Tönen gilt es, Ihr Logo möglichst wiedererkennbar und im Rahmen Ihres allgemeinen Corporate Designs umzusetzen.
Was fast unmöglich klingt, gelingt auch Ihnen mit ein paar einfachen Tricks:
- Mit einem annähernd quadratischen Logo kann eine Verkleinerung auf 1:1 Erfolg haben.
- Falls Ihr Logo keine quadratische Grundform aufweist, kann eine Beschränkung auf die Bildmarke (Signet) das Problem lösen. Auf den Schriftzug Ihres Firmennamens können Sie an dieser Stelle gut verzichten, der sollte ja in der URL direkt daneben ausgeschrieben sein.
- Falls Ihr Logo aber einfach nicht in das Mikro-Format passt oder nicht mehr zu erkennen ist, lohnt es sich eine Extra-Grafik nur für diesen Zweck anzulegen.
Nur mit einem Favicon wird das Corporate-Design Ihres Unternehmens auch im Browserfenster und Favoritenordner Ihrer Kunden und Interessenten optimal präsentiert!
Beispiele:
www.porsche.de – komplexes Wappen als Favicon
www.mcdonalds.de – vereinfachtes Signet ohne Schriftzug
www.logo-expert.de – individuell gestaltetes Favicon
Favicon aus bestehendem Logo selbst erstellen (inkl. Tipps für den Einbau auf der Website):
