Unternehmensgründer und ihre Erfolgsgeschichten – Part III

Wenn man selbst ein individuelles Angebot für seinen Kunden anbieten möchte, sucht man auch nach einem Partner, der das in einer ebenso professionellen Weise zu bieten hat. Herr Jagusch gibt uns einen Einblick in die Entstehung seiner Marke „computertrainer.eu“: 
Ich habe computertrainer.eu im Herbst 2010 gegründet, um Firmen und Privatleuten nicht nur themenbezogene Computerkurse zu Büroanwendungen, insbesondere Microsoft Office, sondern auch individuelle Trainingsmöglichkeiten und Beratung anbieten zu können. Besonderer Wert wurde dabei auf die Individualität und Flexibilität des Angebots gelegt. Dieses spiegelt sich zum Beispiel in der Möglichkeit des Kunden wider, Themen zu mischen, persönliche Schwerpunkte zu setzen oder Schulungen in englischer Sprache zu erhalten. Die Mobilität der gesamten Ausrüstung ermöglicht es zudem auf Kundenwunsch die Schulung auch Vorort durchzuführen.
Zu den vielen Themen beim Vorbereiten der Geschäftsorganisation gehören natürlich auch eine professionelle Geschäftsausstattung und ein Logo, dass die Werte des Unternehmens nach außen darstellen. Dank der hervorragenden kreativen Arbeit von Logo-Expert wird computertrainer.eu nun durch ein modernes und einprägsames Logo repräsentiert. Eine passende Geschäftsausstattung rundet unser professionelles Erscheinungsbild ab.
Herr
Joy Jagusch
Lilly-Reich-Str. 6
80807 München
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 8
8. Verwendungsmöglichkeiten
Wie bereits im Geheimnis Nummer 6 Schriftwahl deutlich gemacht, kommt Funktionalität immer vor Design. Das Logo muss durchgängig in allen von Ihnen genutzten Medien nutzbar sein. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Das Logo kann gedruckt, geprägt, gestanzt, gepflanzt, geplottet, gemalt, gefräst, gelasert, gegossen, gestickt, geblasen oder gestempelt werden. Seien Sie auf alle medialen Eventualitäten vorbereitet. Überlegen Sie, wo Sie Ihr Logo einsetzen wollen. Die wichtigsten Eigenschaften, die Ihr Logo erfüllen muss:
Ihr Logodesign muss ohne Farbe funktionieren! Auch gefaxt oder kopiert muss es erkennbar bleiben.
Ihr Logo muss skalierbar sein! Es muss sowohl auf einem Kugelschreiber als auch auf einem Plakat wirken.
Logos werden je nach Einsatzort und -funktion formal unterschiedlich dargestellt. Sie müssen dabei aber immer Ihren Wiedererkennungswert behalten.
Geheimnis #8: Ihr Logo sollte in sämtlichen Medien verwendbar sein.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 7
7. Gestaltungsregeln
"Das Ganze ist stets mehr als die Summe seiner Teile."
Dieses berühmte Zitat von Aristoteles trifft auch auf Ihr Logo zu. Nachdem mit der Farb- und Schriftwahl zwei Komponenten herausgelöst diskutiert wurden, soll Ihnen dieses Kapitel einen kurzen Überblick über wichtige Gestaltungsregeln geben. Diese im Detail zu beherrschen ist Aufgabe des Designers und bedarf langjähriger Erfahrung.
Format & Proportionen
Bei der Wahl Ihres Formats sollten Sie berücksichtigen, was die Einsatzfelder Ihres Logos sein werden. Website, Visitenkarte und Briefkopf sind typische Verwendungsbereiche. Aber soll Ihr Logo Ihr Produkt oder Firmenfahrzeug schmücken, können speziellere Anforderungen an das Format entstehen. Grundsätzlich gilt:
Verwenden Sie kein extremes Format! Es sollte waagrecht sein und im Idealfall ca. zweimal so breit wie hoch. Radikale Formate schaffen Unverwechselbarkeit, aber auch jede Menge Layout-Probleme.
Das Problem eines vertikalen Logos: Zum Bsp. bei Zeitungs-anzeigen oder auf einer Sponsorenwand ist das Logo der amerika-nischen Fast Food Kette Arby’s nur relativ klein verwendbar, während letzteres Logo den gegebenen Platz optimal ausnutzt.
Die Komposition eines Logos entsteht u. a. durch Größe, Position und Kontrast der einzelnen Bestandteile. Grundsätzlich sollte eine Komposition harmonisch wirken, um beim Betrachter angenehme Empfindungen zu wecken. Allerdings sollen Logos vor allem eines: Auffallen. Vollständige Ordnung ist meist langweilig und wenig spannungsreich. Deshalb versucht man in der Gestaltung häufig nach der Ordnung wieder Störungen einzubauen, d. h. die Ordnung partiell zu durchbrechen, um visuelle Attraktionen zu erzeugen.
Die gezielte Störung einer Ordnung verursacht kleine visuelle Attraktionen. Ein lang gezogenes „A“ oder nur ein Punkt, wo man ihn nicht erwartet.
Bauen Sie inhaltlich motivierte Störungen in Ihr Logo ein! So schaffen Sie Aufmerksamkeit und einen sehr eleganten Bezug zu Ihrem Unternehmen.
Inhaltlich motivierte Irritationen: Die Dekabank deutet Kursgewinne an, Jacobs brüht Kaffee, Viessmann baut seine Heizungskörper in sein Logo ein und Beates „ea“ spielt auf die „69“ an.
Gesetz der Geschlossenheit
Bei der menschlichen Wahrnehmung werden bevorzugt geschlossene, sinnhaltige Formen wahrgenommen, insbesondere geometrische Grundformen. Dieser Tendenz folgend werden unterbrochene Konturlinien zu einer geschlossenen Form ergänzt. Übertreiben Sie es mit diesem Effekt jedoch nicht, der Betrachter darf das „versteckte“ Bild nicht erst nach fünf Minuten Suche entdecken.
Hätten Sie alle erkannt? WWF’s Panda Bär ist einfach zu erkennen. Den Fisch erkennt man auch noch relativ schnell. Beim Papagei im Logo des Robinson Clubs kann es passieren, dass man durchaus zweimal hinschauen muss.
Wählen Sie für Ihr Logo ein einfaches, klares Design mit wenigen aber prägnanten Details!
Gesetz der Nähe
Das Gesetz der Nähe besagt, dass mehrere gleichartige Formen als Einheit wahrgenommen werden.
Aus Punkten bzw. einfachen geometrischen Formen werden Schmetterlinge, Schildkröten oder Giraffen.
Räumlichkeit
In den vergangenen Jahren lässt sich vermehrt das Phänomen der dreidimensionalen Darstellung von Logos beobachten. Geschuldet ist dieser Trend den Weiterentwicklungen in den Bereichen digitales Grafikdesign, Drucktechnologie und Bildschirmdarstellung. Mit der Übersetzung in die dritte Dimension erhöht sich die Komplexität Ihres Logos. Es wirkt ausgefeilter und hochwertiger. Allerdings kann es beim Drucken immer noch zu Schwierigkeiten kommen, z. B. auf Textilien.
Durch Schatten und Farbverläufe kann eine 3-dimensionale Wirkung erzeugt werden. Audi hat diese sogar kürzlich überarbeitet und verbessert.
Geheimnis #7: Ihr Logodesign sollte auffällig und einprägsam sein.
Unternehmensgründer und Ihre Erfolgsgeschichten – Part II
Snoezelen-Oase - von der Maschinenbauingenieurin zur professionellen Entspannungstherapeutin.
Frau Pelz lässt uns heute ein wenig hinter die Kulissen blicken und erzählt uns wie sie zum Snoezelen (gesprochen: snuzelen) gekommen ist und warum der Erfolg nicht mehr aufzuhalten ist:
"Ja, was soll ich Ihnen zu meiner Gründungsgeschichte erzählen?
Ich bin aufgewachsen in der ehema
ligen DDR, ich habe also, wenn man es genau nimmt, "Migrationshintergrund".
Super ausgebildet und frisch von der Uni konnte ich aber leider nicht als Diplomingenieurin durchstarten, weil ich damals erstens einen kleinen Sohn hatte und zweitens eine Frau war/bin. Laut Arbeitsamt war ich als weiblicher Maschinenbauingenieur im Westen nicht vermittelbar. So kam ich zu meiner Umschulung zur Ergotherapeutin.
Das war 1996, mein Staatsexamen legte ich1999 im Taubblindwerk in Hannover ab, wo Menschen arbeiten die gleichzeitig taub und blind sind. Schon damals wurde mir bewusst, dass die Arbeit mit diesen ganz besonderen Menschen mehr und mehr zu meiner Berufung wird, was sich seit dem auch nicht mehr geändert hat.
Seit dem Sommer 1999 praktiziere ich aktiv das Snoezelen. Damals besuchte ich für einen Tag die Einrichtung "De Hartenberg" in Ede/Holland und lernte Ad Verheul kennen, einen der Begründer des Snoezelenkonzeptes. Ich war fasziniert von seinem Menschenbild und der Philosophie des Snoezelens. Die Wirkung des Snoezelens hatte mich so sehr überzeugt, dass ich sofort anfing, Tastwände zu bauen und eine Snoezelen-Ecke für meine Klientel einzurichten.
In den vergangen Jahren besuchte ich hauptsächlich solche Fortbildungen, deren Therapiekonzepte sich gut in das Snoezelen
integrieren ließen.
2007 erwarb ich die international anerkannte Zusatzqualifikation "Snoezelen" der International Snoezelen Association (ISNA), um mit fundiertem Wissen zielgerichtet und nutzerspezifisch Snoezelen anbieten zu können.
2009 folgten die Lehrqualifikation "Snoezelen" und die Berufung in das Referententeam der International Snoezelen Association durch Frau Prof. Dr. Krista Mertens. Seitdem lehre ich auf nationaler und internationaler Ebene das Snoezelen für die ISNA und den Lebenshilfe-Landesverband Bayern.
Im Moment arbeite ich noch 4 Tage der Woche als Angestellte in einer Tagesförderstätte für schwerbehinderte Erwachsene. Der 5. Tag ist der Selbständigkeit in der SnoezelenOase vorbehalten, d.h. den kompletten Schritt in die Selbstständigkeit habe ich noch gar nicht getan. Sollte es weiter so gut "laufen", rechne ich damit, mich im Laufe des nächsten Jahres auf die eigenen Füße zu stellen. Es ist ein irre spannender Weg, den ich im Leben schon gegangen bin und ich bin neugierig, wohin er mich noch führen wird."
Wir wünschen Frau Pelz für Ihre Zukunft nur das Allerbeste und danken Ihr für diesen interessanten Einblick auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
Sie haben Fragen an Frau Pelz? Dann kontaktieren Sie Sie doch einfach:
SnoezelenOase
Frau Carolin Pelz
Wiesenstr. 32
65817 Eppstein
Tel.: 06198 - 86 47
Email: c.pelz@snoezelen-oase.de
www: www.snoezelen-oase.de
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil6
Das zweitwichtigste Gestaltungsmittel ist die Schrift für Ihr Logo. Man spricht von Typografie. Diese beschreibt das Schriftbild in seiner Gesamtheit. Gestaltungsmittel sind u. a. Schriftart, Buchstaben- und Wortabstände, Zeilenabstand, Schriftgröße oder Schriftschnitte wie fett und kursiv.
Für längere Texte muss nicht die Logoschrift verwendet werden. Seien Sie experimentierfreudig und verwenden Sie ungewöhnliche Varianten. Wichtig ist jedoch, dass Ihr Logo lesbar ist. Funktionalität kommt vor Design!
Hier handelt es sich um zwei netteLogoideen. Dies nützt allerdings nichts, wenn man nicht erkennt, dass es sich um „Play“ bzw. "365 Design“ handelt:

Die Typografie ist ein mächtiges Marketinginstrument, das sowohl emotionale Ansprache ermöglicht als auch Aufmerksamkeit schafft. Jede Schrift weist eine spezifische Erscheinungsform auf, die sie z. B. schwer, ruhig und antik oder leicht, elegant und modern wirken lässt.
Sie sollten bei der Wahl Ihrer Logoschrift darauf achten, dass der Schriftcharakter zur Ausrichtung des Unternehmens passt.
Die Wahl Ihrer Schrift ist keine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern sollte sich an der Unternehmensidentität orientieren. Eine unpassende Schrift zerstört die Botschaft. Ein trendiger Sportladen sollte nicht mit einer geschwungenen, antiken Schriftart werben. Zu einem Landgasthof dagegen passt keine technische Schrift. Zu einem Discountmarkt eignet sich eher eine fette als eine kursive Schrift.
Die wichtigste Entscheidung bei der Schriftgestaltung ist die Wahl der Schriftart (engl. font). Diese teilt man generell in zwei Gruppen ein:
Schriften mit Serifen (Antiqua) und Schriften ohne Serifen (Grotesk). Als Serifen bezeichnet man die Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende quer zu seiner Grundrichtung abschließen. Sie verbessern die Lesbarkeit gedruckter Texte. Auf Bildschirmen werden serifenlose Schriften bevorzugt, da Serifen bei kleinen Schriftgrößen nicht sauber dargestellt werden können.
Tipp!
Sie sollten maximal zwei verschiedene Schriftarten in Ihrem Logo verwenden, da es sonst zu überladen und unruhig wirkt. Unkonventionelle Schreibweisen oder Satzarten bieten außerdem noch weitere Unterscheidungsmerkmale.
Auch durch Machart und Materialität kann man einer Schrift einen bestimmten Charakter verleihen. Man kann sie aus Stein meißeln, mit dem Federkiel schreiben, mit dem Pinsel malen, mit Schablonen oder Stempeln aufbringen usw.
Über die Simulation des Schreibwerkzeuges kann auch ein inhaltlicher Bezug zu Ihrem Unternehmen hergestellt werden.
Neben Ihrer Logoschriftart ist es es sinnvoll, sich auch für längere Texte (Schriftwechsel, Werbeplakate, Website etc.) auf 1–2 Wchriftarten festzulegen und diese beizubehalten.
Wählen Sie eine passende Schrift, um Ihre Botschaft glaubhaft zu vermitteln.
Das Geheimnis der vier Ringe – das Firmenlogo von Audi
Not macht erfinderisch: Dies bewies der Gründer von Audi namens August Horch.
August Horch, einer der deutschen Pionieringenieure des Automobilbaus, gründet 1899 die Horch &Cie
Motorwagen Werke.
Aufgrund interner Unstimmigkeiten mit dem Vorstand und Aufsichtsratverließ Horch das Unternehmen und gründete am 16. Juli 1909 ein zweites Automobilwerk.
Im Dezember 1914 erfolgte die Umwandlung der Audi Automobilwerke GmbH in eine Aktiengesellschaft.
Da der Name „Horch“ rechtlich gesehen nicht mehr verwendet werden durfte, wurde „Audi“, das die lateinische Übersetzung vom Imperativ „horch“ ist, 1910 zum Markenamen des Automobilwerks GmbH Zwickau.Auf diese Idee kam ein Sohn eines Geschäftspartners, der die Namensfindung verfolgt hatte und Lateinschüler war.
Die Gestaltung des ersten Logos beinhaltete den Audi-Schriftzug in einem umgedrehten Dreieck.
Wie kam es aber dann zum Markenzeichen der vier ineinander verschlungenen Ringen?
1932 kam es zur Fusion derKraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer und als Symbolfür diesen Zusammenschluss wurden die vier Ringe zum Markenzeichen der nun entstandenen Auto UnionA
G.Die Bezeichnungen Audi, DKW, Horch und Wanderer wurden jedoch nicht verändert und jedem wurde ein spezielles Marktsegment zugeteilt. DKW – Motorräder und Kleinwagen; Wanderer – Automobile der Mittelklasse; Audi – Automobile im gehobenen Mittelklassesegment; Horch – Luxusautomobile der Oberklasse.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Auto Union AG, die ihren Sitz in der sowjetischen Besatzungszone hatte, enteignet und 1949 wurde die Auto Union GmbH gegründet, die die bestehendenvier Ringe als Markenzeichen weiterführte.
Bei der Fusion derAuto Union GmbH mit der NSU Motorenwerke AGzierte der Name Audi NSU Auto Union AGdas Leitbild der Kraftfahrzeuge.
Nachdem die Produktion des NSU eingestellt wurde, endete die Verwendung des Namens und nun erscheint allein „Audi“ mit in Rotgeschriebener Schrift unter den vier silbernen vereinten Ringen.
Professionelle Logogestaltung vs. Logoerstellung von der Stange?
Logoentwicklung durch die Profis – Luxus oder elementarer Bestandteil meines Unternehmertums?
Oft werden wir gefragt, warum wir soviel Wert auf eine professionelle Logoerstellung legen und ob es nicht reicht, auch einen Anbieter zu wählen, der eine vermeintlich ähnliche Dienstleistung schon für 50 € oder 100 € anbietet.
Die Antwort liegt auf der Hand und kann sich eigentlich jeder selbst beantworten. Sie müssen sich überlegen, was Sie mit der Logoentwicklung bezwecken wollen. Soll das Logo z. B. für einen Geburtstag oder einen einmaligen privaten Event sein, sprich es soll nur eine kleine Gruppe von Personen gefallen, dann reicht mit Sicherheit die günstigere Variante. Soll das Logo aber Ihr Unternehmen oder Ihren Verein repräsentieren, wollen Sie damit Kunden, Sponsoren, Investoren ansprechen, dann ist es von immenser Bedeutung, dass das Logo nicht nur hübsch aussieht, sondern auch Ihre spezielle Zielgruppe anspricht und mit den Werten für die Ihre Institution steht, aufgeladen ist.
Ganz besonders wichtig ist, dass man sich hier mit den Grundfragen des Marketings beschäftigt, sprich:
- Wen will ich ansprechen?
- Was will ich aussagen?
- Wer ist mein Wettbewerb und wie kann ich mich von diesem abheben?
- Welche Alleinstellungsmerkmale (sog. USP’s) besitze ich und wie kann ich diese transportieren?
Diese Liste lässt sich noch beliebig lange fortsetzen, aber Sie merken schon, mit dem ausfüllen eines Kontaktformulars und dem Äußern Ihrer groben Wünsche (falls vorhanden) ist es nicht getan.
Sie brauchen einen Profi, der sowohl etwas von professionellem Logodesign versteht, der aber auch in den Fragen des Marketing geschult ist. Und dieser Profi muss bereit sein, sich auf Sie einzulassen, Ihnen zuzuhören und zu verstehen, worum es Ihnen bei Ihrer Unternehmensgründung und Ihrem Firmenlogo tatsächlich geht. Es muss für Sie erreichbar sein.
Nur so ist es möglich, eben nicht nur ein schönes Bild zu malen, das man sich gerne an die Wand hängt (seien wir ehrlich, das kann ein talentiertes Kleinkind auch), sondern ein Logo, ein Firmenzeichen, welches Sie und Ihr Unternehmen repräsentiert. Ein Logo, auf welches Sie stolz sein können, welches aber auch, und das ist vielleicht noch wichtiger, Ihre Kunden, Ihre Interessenten anspricht und diesen den Eindruck vermittelt: „Hier habe ich es wirklich mit einem professionellem Unternehmen zu tun, hier bin ich in guten Händen!“
So werden Sie Erfolg haben und so beantwortet sich auch die Eingangsfrage:
Ja, es ist sehr wichtig, sich bei Ihrem äußeren Aussehen an einen Profi zu wenden und sich von diesem beraten und durch das Projekt Logoerstellung führen zu lassen. Oder würden Sie sich von mir die Haare schneiden lassen?
P.S.: Ein absolutes NoGo ist, sich selbst an Ihrem Logo zu versuchen. Nichts wirkt unprofessioneller, als ein in einem Textprogramm gestaltetes Logo mit einem Standard-ClipArt. Eine unprofessionellere Art sein Unternehmen zu repräsentieren gibt es wohl nicht.
Unternehmensgründer und Ihre Erfolgsgeschichten – Part I
ROKI BRANDY – von einer Schnapsidee zur erfolgreichen Firmengründung
Vor Kurzem haben wir in unserem Blog davon berichtet, dass man bei der Selbstständigkeit durchaus auch sein Hobby zum Beruf machen kann.
Rene Kollarits hat genau das gemacht und erschließt nun mit seinem jungen, innovativen Unternehmen den Markt für hochwertige Partygetränke. Im Interview verrät er uns wie es zu der Geschäftsidee kam:
LogoExpert(LE): Guten Tag Herr Kollarits, schön, dass Sie sich für uns Zeit nehmen, Sie haben im Moment sicherlich viel zu tun.
Rene Kollarits(RK): Guten Tag Herr Wegmann, sehr gerne. Es ist richtig, wir haben derzeit natürlich alle Hände voll zu tun - Promotion, Marketing, Vertrieb aber auch Beschaffung und Mitarbeiter, wollen alle organisiert werden - aber für Sie nehme ich mir gerne ein bisschen Zeit. Gerade wo seit gestern unsere neue Website online ist, kann ich mir eine kleine Verschnaufpause gönnen.
LE: Dann lassen Sie uns doch direkt zum Punkt kommen. Sie haben ein neues, innovatives Getränk entwickelt, welches die Partyszene eindeutig revolutionieren wird. Um was handelt es sich?
RK: Wir haben einen Rotweinlikör entwickelt, welchen wir ROKI BRANDY genannt haben. Ein ganz neues Produkt, ein ganz neuer Geschmack, der Lust auf mehr macht. Eben wie unser Solgan: „Weiblich teuflisch hart, trifft männlich sinnlich zart!“
LE: Wann hatten Sie die Idee zu Ihrer Firmengründung?
RK: Dazu möchte ich ein wenig ausholen. Die Geschichte von ROKI BRANDY reicht zurück bis ins Jahr 2000, als ein neuer Geschmack unsere noch im jugendlichen Alter befindlichen Gaumen auf sich aufmerksam machte. Aber nicht nur der Geschmack, sondern auch die blutrote Farbe, die durch die kleinen Gläser schimmerte, zog uns in Ihren Bann. Noch bevor wir richtig wussten, was wir hier vor uns hatten, war die Flasche auch schon leer. Damals wussten wir nicht, dass wir damit eine Marktlücke erschließen würden, wir wussten nur: Das macht Lust auf mehr…
LE: Wie ging es dann weiter?
RK: Im nächsten Jahr folgten dann einige Flaschen mehr und immer da, wo es im engeren Familienkreis etwas zu feiern gab, wurde nach unserem noch namenlosen Getränk verlangt. Gerade bei Frauen wurde es immer beliebter. Zu diesem Zeitpunkt war unser neues Getränk in der ganzen Familie als „Zaubertrank“ bekannt. Wahrscheinlich, weil er magische Kräfte verleiht. (lacht)
LE: Wann haben Sie beschlossen, dass Ihr Zaubertrank den Weg von den Familienfeiern in die Ladenregale finden sollte?
RK: Da wir durchweg nur positive Rückmeldungen bekamen, die sich zwar regional beschränkten, aber dennoch eben sehr positiv waren, begann die Phase der Weiterentwicklung. Dies zog sich über einige Jahre hin. Unser Getränk, das mittlerweile bei den Damen auch als „Teufelszeug“ bekannt war erfreute sich zwar nach wie vor sehr großer Beliebtheit und zwar bei Frauen und Männern, aber es fehlte der passende Name, der unserem Getränk eine unverwechselbare Identität verleiht.
LE: Wie haben Sie diesen schließlich gefunden?
RK: Die einen sagen Zufall, die anderen sagen Schicksal: Wir haben im richtigen Moment die Puzzleteile zusammengesetzt und haben zehn Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht: ROKI BRANDY – und schon hatte unser Zaubertrank seinen perfekten Namen. Dieser Name macht das Getränk zum Unikum, vereint Inhalt und Geschmack und verleiht dem Ganzen eine internationale Note.
LE: War das auch der Zeitpunkt, zu dem Sie beschlossen haben Ihr Getränk professionell zu vermarkten und Unternehmensgründer zu werden?
RK: Das hat zwar noch ein bisschen gedauert, aber der Gedanke ist so langsam in mir gereift. ROKI BRANDY wurde immer beliebter und gewann immer mehr Liebhaberinnen, aber auch Liebhaber. Und gerade deshalb entschlossen wir uns in einer Phase der Veränderung aus dem Getränk mit passendem Namen, aber noch ohne das dazugehörige Gesicht eine Erfolgsstory zu machen. Was folgte, waren Monate der Recherche, in denen wir Märkte analysierten, unseren Businessplan schrieben und natürlich auch Ausschau nach Investoren hielten. Nach und nach nahm unsere Existenzgründung Konturen an, einzig das passende Gesicht fehlte noch…
LE: … und das durften ja schließlich wir von LogoExpert Ihrem Getränk verleihen. Warum haben Sie sich für uns e
ntschieden?
RK: Die Entscheidung ist uns leicht gefallen, wir wollten keine teure Werbeagentur beauftragen, wo unser Geld und unsere Zeit in unzähligen Meetings verraucht. Für einen Billiganbieter war uns unser Getränk aber auch zu schade. Schließlich ist es etwas ganz besonderes und es hatte verdient ein ordentliches Gesicht zu bekommen. Außerdem geht es hier ja um unsere Firmengründung, um unsere Existenz.
Dann haben wir Sie, LogoExpert im Internet entdeckt und nach einem ersten freundlichen Gespräch war uns schnell klar, dass Sie für uns die Richtigen sind. Schon nach den ersten Entwürfen war klar, dass wir hier ein Logo entwerfen, was perfekt zu uns und unserem Produkt passt. LogoExpert hat die Vorgaben perfekt umgesetzt, und hat uns zusätzlich in Marketingfragen wertvolle Tipps geben können. So entstand ein Logo, das perfekt zu uns und unserem Produkt passt und unser Unternehmen genau so widerspiegelt wie wir es sehen. ROKI BRANDY, eben ein Original, dem man jetzt ansieht: Made in Austria!
LE: Vielen Dank für die freundlichen Worte, auch uns hat die Zusammenarbeit viel Spaß bereitet. Wie geht es nun weiter?
RK: Aktuell sind wir auf Promotion Tour, wir haben die Website gestern live geschalten und bald schon wird man unser Produkt in Lokalitäten und bei Veranstaltungen finden. Außerdem beginnt ja bald die Ski-Saison, auf der unser Produkt seine Feuertaufe haben wird. Wir freuen uns auf spannende und ereignisreiche Monate.
LE: Wir von LogoExpert wünschen Ihnen viel Glück und Erfolg für die Zukunft. Ich möchte mich nun für Ihre Zeit bedanken und wünsche Ihnen für die Zukunft nur das Beste.
RK: Vielen Dank.
Besuchen Sie Rene Kollarits und sein ROKI BRANDY Team auch online:

Rene Kollarits
Geschäftsführer
ROKI BRANDY KG
Obere Hauptstraße 5
7542 Sulz
Austria
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 5
Die Farbwahl
Damit Ihr Logo sich klar von Ihrer Konkurrenz unterscheidet, spielt die richtige Farbwahl Ihres Logos eine wichtige Rolle.
Emotionen werden durch Farben geweckt und Farben bieten außerdem Möglichkeiten, sich im Pulk der Wettbewerber abzuheben.
Bei der Farbgestaltung ist es wichtig, sich zunächst mit den verschiedenen Farbmodellen auseinanderzusetzen.
Zwei der wichtigsten Farbmodelle sind das RGB- und CMYK-Modell.
Das RGB-Modell, das die Farben Rot, Grün und Blau enthält, wird von selbstleuchtenden Systemen wie Fernsehgeräten oder PC-Monitoren genutzt.
Das CMYK-Modell, das die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz enthält, wird als Standardfarbmodell der Drucktechnik verwendet.
Für Ihr Logo ist zu beachten, dass die beiden Farbmodelle nicht verlustfrei ineinander umwandelbar sind.
Daher benötigen Sie Ihr Logo im RGB- als auch im CMYK-Farbmodus!
Wie schon im oberen Abschnitt erwähnt, können Farben unterschiedliche Gefühle in uns wecken und haben einen bestimmten Symbolcharakter.
Aufgelistet sind hierzu einige Farbbeispiele:
Blau, die Farbe des Himmels und des Meeres, wird demnach mit Ferne, Weite, Unendlichkeit und Perspektive assoziiert. Blau steht außerdem für das Geistige, im Gegensatz zu Rot als Farbe des Körperlichen. Für Qualitätsprodukte wird Blau auch gerne verwendet.
Tipp!
Blau strahlt Ruhe und Stabilität aus. Sie ist die Farbe der großen Unternehmen. Mehr als 50 % der DAX-Unternehmen verwenden sie als Unternehmensfarbe.
Rot ist die Farbe der Energie; eine aggressive Farbe, die dem Betrachter direkt ins Auge springt. In der Welt der Logos ist Rot die Farbe des Handels.
Tipp!
Rot steht für Liebe, warm, nah, Blut, Leidenschaft, Gefahr usw.
Hier einige weitere Farbassoziationen:
Grün: Natur, beruhigend, erneuernd, positiv, Gesundheit
Schwarz: elegant, Luxus, Macht
Rosa: weiblich, süß, zart, romantisch, naiv
Gelb: Sonne, warm, freundlich, optimistisch
Weiß: rein, leicht, wahr, elegant
Orange: lustig, modern, aufdringlich, billig
Violett: Macht, Spiritualität, schwer
Braun: Erde, bodenständig, konservativ, sicher
Wählen Sie eine Farbe mit geeignetem Symbolgehalt für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungskategorie! Wenn Sie nicht Marktführer sind oder mit einer Innovation eine neue Kategorie für sich erschlossen haben, müssen Sie sich farblich vom Marktführer abheben. Unverwechselbarkeit geht in diesem Fall vor Symbolgehalt!
Tipp!
Für die Bankenbranche hat die Farbe Blau den besten Symbolwert. Sie vermittelt Seriosität undSicherheit. Allerdings ist sie nur der Deutschen Bank als Marktführer vorbehalten. Commerzbank, Dresdner Bank oder Sparkasse tungut daran, sich abzuheben.
Durchgängige Farbekombinationen zu wählen ist sinnvoll. Deshalb weichen Sie z. B. bei Ihrem Fuhrpark, bei Ihrer Homepage oder bei der Arbeitskleidung nicht vom Farbton ab. Denn Farben sind ein sehr gutes Unterscheidungsmerkmal und verstärken im Idealfall auch den inhaltlichen Bezug Ihres Logos zu Ihrem Unternehmen.
Wichtig für Start-ups: Aus Fehlern anderer lernen
Planen Sie als Firmengründer, Ihr Unternehmen ohne Rückschläge zum Erfolg zu bringen?
Um gut gerüstet zu sein, finden Sie hier fünf wertvolle Tipps, damit sich Ihr Unternehmen von Anfang an erfolgreich entwickeln kann. Diese typischen Fehler sollten Sie dabei vermeiden:
1. Investitionsfehler
Neugründer unterschätzen oft den Kapitalbedarf. Nicht unbedingt notwendige Anschaffungen wie große Geschäftswagen, eine luxuriöse Büroausstattung oder zu viele Angestellte lassen Ihr Startkapital schnell dahinschmelzen.
Sie als Gründer eines Start-up-Unternehmens können diesen Fehler mithilfe eines Investitionsbedarfsplans vermeiden. Investieren Sie vor bei der Gründung vor allem in Posten, von denen Sie sich einen schnellen „Return on Invest“ (ROI) versprechen. Betrachten Sie die Ausgaben für Markenentwicklung und Corporate-Design als notwendige Investition, um als Start-up-Unternehmen professionell zu wirken.
2. Finanzierungsmangel
Der laufende Kapitalbedarf des Unternehmens direkt nach der Gründung wird oft falsch eingeschätzt.
Verwenden Sie deshalb eine Liquiditätsplanung, in der Sie laufende Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. So können Sie Engpässe rechtzeitig erkennen und darauf achten, dass Sie alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen.
3. Keine Marktanalyse
Eine Marktanalyse ist bei einer Unternehmungsgründung von großer Bedeutung.
Vergleichen Sie das Angebot und die Preise Ihrer Mitbewerber. Beobachten Sie den Markt und finden Sie heraus, wo Ihre potenziellen Kunden zu finden sind. Eine fundierte Analyse kann Ihnen Daten und Zahlen liefern, anhand derer Sie Ihre Geschäftsidee prüfen können. Sehen Sie dabei der Realität ins Auge!
4. Zeitmanagementfehler
Als Unternehmer gilt es, eine Vielzahl von Aufgaben zeitgerecht zu erfüllen. Für viele ist die richtige Einteilung des Tages, die Auswahl und Erledigung der wichtigsten Aufgaben zu koordinieren, jedoch ein Problem.
Erstellen Sie sich vorab eine Checkliste mit Zeitplan, die Ihnen hilft alle Formalitäten, Aufgaben und Termine firstgerecht einzuhalten.
5. Qualifikationsdefizite
Wenn es Ihnen an kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen fehlt, sollten Sie zumindest die gewählte Branche Ihres Unternehmens kennen. Ideal ist es, wenn Sie bereits als Angestellter Erfahrung sammeln konnten. Falls dies nicht der Fall ist, können Sie noch bei einem Praktikum wertvolle Einblicke sammeln. Mit einer guten Qualifikation steht Ihre Unternehmensgründung auf stabileren Füßen.
Lernen Sie aus den Fehlern anderer, so gelingt Ihnen der erfolgreiche Start und die Selbstständigkeit!














