SCRABBLE – ODER WIE MACHE ICH AUS EIN PAAR BUCHSTABEN EINE MARKE?
Manchmal lächelt man über Firmennamen, die einfach aus den Anfangsbuchstaben des Unternehmensgründers bestehen und zunächst von wenig Kreativität zeugen. Dass dies jedoch durchaus auch ein Erfolgsrezept sein kann, beweisen zahlreiche prominente Markenbeispiele.
Wie zum Beispiel die Marke „tesa“, die sich zugleich als Gattungsbegriff für das Produkt „Klebefilm“ etabliert hat. Als für den Klebestreifen (der ursprünglich ein Pflaster hätte werden sollen) ein Markenname gesucht wurde, griff man 1936 auf den bereits genutzten Namen „tesa“ zurück. Der wurde seit 1908 für eine Zahnpasta-Patent-Tube genutzt. Ursprünglich kreiert wurde „tesa“ von der Leiterin der internen Schreibstube der Firma Beiersdorf. Elsa Tesmer entnahm dazu je zwei Buchstaben aus Vor- und Nachnamen und schuf damit eine Marke, die heute, 100 Jahre später, in der Bevölkerung eine Bekanntheit von 98 % hat und sogar im renommierten Duden verzeichnet ist. Was für ein grandioser Erfolg!
Weitere bekannte Markennamen sind ebenfalls Buchstabenspiele, zum Beispiel:
AEG – Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft
Agfa – AG für Anilinfabrikation
BASF – Badische Anilin- und Soda-Fabrik
Fiat – Fabbrica Italiana Automobili Torino
Hanuta – Haselnusstafel
HAPAG – Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft
Haribo – Hans Riegel, Bonn
MAN – Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg
tesa – Elsa Tesmer (Sekretärin bei Beiersdorf)
Unimog – Universalmotorgerät
Kennen Sie vielleicht weitere Erklärungen für Markennamen? Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Kommentare!
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 3
Spezialisierung
Sowohl als Neueinsteiger im Markt als auch in starkem Wettbewerb stehend, sollten Sie Ihre Produktpalette bzw. Ihr Dienstleistungsangebot eingrenzen. Sie werden es schwer haben, in allen möglichen Bereichen besser zu sein als Ihre Marktbegleiter. Legen Sie Ihren Fokus auf ein eng abgestecktes Tätigkeitsgebiet, in dem Sie sich spezialisieren können und den Kunden erkennbar die beste Leistung auf dem Markt anbieten. Marktanteile gewinnt man, indem man besser ist als die Konkurrenz. Mit einer Spitzestrategie gelingt Ihnen dies schneller als in der gesamten Breite aller Möglichkeiten.
Widerstehen Sie der Verlockung, aufgrund von Expansionszielen Ihre Marke zu verwässern, indem Sie Ihre Produkt- oder Dienstleistungspalette stetig erweitern. Dies ist zumeist nur dann Erfolg versprechend, wenn keine oder nur schwache Konkurrenz existiert. Sie sollten es immer vermeiden, gegen etablierte Spezialisten in deren Fachgebiet anzutreten.
Logotipp:
Auch bei Ihrem Logo sollten Sie einen klaren Fokus verfolgen. Greifen Sie den wichtigsten Aspekt Ihres Unternehmens heraus und stellen Sie diesen plakativ dar. Indem Sie nur einen Punkt herausgreifen, zeigen Sie die Wichtigkeit und Bedeutung. Somit überfordern Sie den Betrachter nicht mit mehreren verschiedenen Botschaften, die er sich ohnehin nicht alle merken kann. Erstellen Sie kein Bilderrätsel oder eine Mini-Broschüre in Logoform. Ihre Spezialisierung in einem bestimmten Bereich ist für die Darstellung in Ihrem Logo bestens geeignet. In Ihrem Logo sollten Sie nicht zu viele Details vermitteln, konzentrieren Sie sich darauf, den wesentlichen Unternehmenszweck und/oder den Firmennamen eindeutig zu kommunizieren.
Brand – Hilfe wo brennt es denn?
Wenn die Marketingfachleute von einer internationalen Marke sprechen, benutzen sie gerne den Ausdruck „die Brand“, mit ganz lang gezogenem „a“, im Gegensatz zu dem Brand, der die lokale Feuerwehr ausrücken lässt. Beide Begriffe haben jedoch einen gemeinsamen Ursprung, das Feuer. Die Kennzeichnung der eigenen Weidetiere mit einem Zeichen hat eine sehr lange Tradition. Richtig populär wurde diese Art, seinen Besitz zu markieren, bei den Rinderzüchtern in den USA.
Trotz modernerer Methoden, wie die Identifikation durch einen Computerchip am Ohr, bleiben die Rancher der Tradition treu und verpassen ihrem Nutzvieh das typische Brandzeichen. Dabei führt jeder Zuchtbetrieb sein eigenes Brand, das meist aus Initialen, Linien oder einfachen Symbolen besteht. Jedes dieser Logos muss im offiziellen „Brandbook“ registriert sein, um Gültigkeit zu haben.
Allein im Staat California werden über 60 Seiten benötigt, um alle Brandzeichen darzustellen und deren rechtmäßige Besitzer aufzulisten. Eines der ältesten Zeichen ist wohl das Logo der Mission San Diego de Alcala von 1769. Es zeigt ein großes „D“, in das ein kleines „s“ verschlungen ist.
Da Brandzeichen nur aus Linien bestehen können, also Farbe oder Fläche als Gestaltungsmittel entfällt, ist durchaus Kreativität gefragt um ein prägnantes und wiedererkennbares Zeichen zu designen. Die Resultate kann man sich im offiziellen Brandbook des Landwirtschaftsministeriums ansehen (dort stößt man auch auf einen Steckbrief, der eine Belohnung verspricht für alle Hinweise die zur Ergreifung von Viehdieben):
http://www.cdfa.ca.gov/ahfss/Livestock_ID/index.html#
In der modernen Marketingkommunikation ist das „Branding“ recht beliebt und ein wichtiger Punkt der Markenbildung. Man bezeichnet damit die Kennzeichnung von Produkten, Kommunikationsmitteln und Werbeartikeln mit dem eigenen Logo. So wird aus jedem „gebrandeten“ Gegenstand ein Werbeträger, der die Bekanntheit und den Ruhm der Marke mehren soll. Auch Sie sollten Branding nutzen und damit Ihr Firmenlogo oder Ihre Marke gezielt in den Blick rücken!
Der richtige Umgang mit Ihrem Logo
Ein gelungenes Logo ist wie ein Kunstwerk. Erst im richtigen Umfeld und dem passenden Rahmen kommt es optimal zu Geltung. Daher fünf wichtige Tipps zur richtigen Präsentation Ihres Firmenzeichens.
- Die amerikanische Werbeszene kennt eine einfache und derbe Regel, die da lautet: „don´t f..k a logo“. Damit will man bekräftigen, dass man sein Logo in Ehren halten und nicht vergewaltigen soll. Verfälschungen durch Dehnung, Stauchung, Drehung oder unproportionale Größenänderung sind ein absolutes Tabu!
- Ein Logo will Raum zum Atmen. Bei jeder Darstellung Ihres Logos ist es wichtig, dass darum herum freier Raum ist, also das Logo nicht von anderen gestalteten Elementen, Fotos oder Text, berührt wird. Der Freiraum sollte dabei rundum mindestens die Hälfte der Logohöhe betragen. Auch sollten Sie Ihrem Logo keinen zusätzlichen Rahmen hinzufügen.
- Ihr Logo braucht eine „Bühne“ für den gelungenen Auftritt. Die Platzierung auf unruhigen Hintergrundmustern oder Fotografien ist ein häufiger Fehler und sollte unter allen Umständen unterbleiben. Wählen Sie einen neutralen Hintergrund, am besten Weiß oder eine helle Farbe. Bei inverser Darstellung ist in Ausnahmefällen auch Schwarz möglich.
- Die passende Größe bringt Ihrem Logo die richtige Aufmerksamkeit und Wirkung. Egal ob Sie Ihr Logo relativ klein auf der Visitenkarte oder sehr groß bei Ihrer Ladenbeschriftung abbilden: Achten Sie darauf, dass es optisch nicht verschwindet, ohne dass es dabei zu übermächtig und erdrückend wirkt.
- Die Farben Ihres Logos sind wichtiger Bestandteil der Wirkung und damit der Wiedererkennbarkeit. Achten Sie daher darauf, dass die Farben bei allen Anwendungen dem Original entsprechen. Durch unterschiedliche Produktionstechniken (4c-Offsetdruck, Siebdruck, Folienbeschriftung etc. wird es zwangsläufig immer gewisse Abweichungen geben. Versuchen Sie jedoch immer, die Farbwirkung möglichst nahe am gestalteten Logo zu halten.
Betrachten Sie einfach Ihr Logo als herrschaftliches Wappen, das Ihr Territorium und Ihren Besitz symbolisiert. Entsprechend würdig sollte der Umgang mit dem Logo sein. Viel Spaß dabei!
Beruehmte Marken – und ihre Geschichte
Teil 1
Ferrari vs. Porsche
Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wieso zwei der berühmtesten Sportwagen-Marken das annähernd gleiche Pferd im Markenzeichen führen? Nun, vielleicht denken Sie, dass es sich um Zufall handelt, schließlich sind Tiermotive auch in vielen Logos anderer Hersteller zu finden.
Tatsächlich gibt es jedoch eine Legende, nach der sowohl Ferrari als auch Porsche ihr schwarzes Pferd auf gelbem Grund aus derselben gemeinsamen Quelle entnommen haben.
Etwa seit dem 15. Jahrhundert ist das stolze Pferd das zentrale Element des Stuttgarter Stadtwappens. Die Grundfarbe Gelb kam erst später dazu. Dieses heimische Stadtwappen ließ sich ein schwäbischer Luftwaffenoffizier des 1. Weltkrieges auf sein Jagdflugzeug pinseln. Nach dem Abschuss dieser Maschine in einem Luftkampf soll das italienische Fliegerass Francesco Baracca ein Trümmerteil mit dem gemalten Wappen als Trophäe behalten haben, vielleicht weil er selbst ein Pferd als Wappen auf seiner Maschine trug. Baraccas Pferd war im Gegensatz zum Stuttgarter Pferd rot auf weißem Grund und der Schweif zeigte nach unten.
Von dem Symbol des Fliegerasses Baracca ließ sich dann angeblich Enzo Ferrari durch ein Zusammentreffen mit der Mutter des italienischen Nationalhelden im Rahmen eines Autorennens im Jahr 1923 bei der Gestaltung seines eigenen Firmenlogos inspirieren. Interessanterweise war Ferraris Pferd dann jedoch schwarz auf gelbem Grund und auch der Schwanz zeigte nach oben, genau wie beim Stuttgarter Stadtwappen. Ab 1929 wurde das „Cavallino Rampante“ dann das offizielle Firmenzeichen.
Erst im Jahr 1952 beauftragte Ferry Porsche in Stuttgart seinen Ingenieur Erwin Komenda mit dem Entwurf eines Firmenlogos. Gefordert hatte dies Max Hoffmann, der als Importeur für den amerikanischen Markt der Meinung war, dass die fantastischen Autos ein schmuckes Markenzeichen verdient hätten. Als Ausdruck der Heimatverbundenheit führte man hierfür das Landeswappen Baden-Württembergs und das Stadtwappen unter dem Schriftzug „Porsche“ zusammen. Das gestaltete Logo wurde nach Abklärung der Rechte ab 1953 auf dem Lenkrad und später auch auf der Fronthaube der Fahrzeuge aus Zuffenhausen eingesetzt.
Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass im Ferrari-Logo die Buchstaben S und F zu finden sind. F steht für „Ferrari“, das S steht für „Scuderia“, also Rennstall oder Gestüt. Bei Porsche ist der Standort „Stuttgart“ im Logo integriert. Der Name der Stadt leitet sich ebenfalls von der altdeutschen Bezeichnung für Gestüt (Stuten-Garten) ab.
Ganz egal, wie nun letztendlich die Zusammenhänge der beiden Firmenlogos tatsächlich sind, eines ist sicher: Porsche und Ferrari gehören zu den Marken, deren Wert heute in etlichen Millionen Euro beziffert werden kann.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 2
Wen nehmen Sie ins Visier?
Um erfolgreich zu sein, muss jedes Unternehmen seinen Markt und seine Zielgruppe kennen.Bevor Sie eine Unternehmung starten, sollten Sie sich überlegen, wem Sie Ihre Leistung anbieten wollen und wer Ihre unmittelbaren Konkurrenten sind.
Wollen Sie z. B. über das Internet deutschlandweit oder sogar weltweit agieren oder sind Sie ein regional verwurzelter Handwerker? Werden Ihre Produkte vornehmlich von jungen oder älteren Leuten gekauft? Sprechen Sie mit Ihrer Leistung eher Singles oder Familien an? All das sind Fragen, die Sie sich stellen sollten. Überlegen Sie sich, was Ihr Markt ist (Deutschland oder Ihre Stadt). Suchen Sie nach geeigneten Merkmalen, um diesen Markt in einzelne Segmente zu unterteilen (z. B. Einkommensklassen, Altersgruppen, Geschlecht, Lebensstil, Verhalten).
Für welche dieser Käufergruppen können Sie Probleme lösen bzw. wessen Situation können Sie verbessern? Auch sollten Sie das Potenzial eines Marktsegments berücksichtigen. Gibt es bereits viele Konkurrenten? Wie groß ist das Segment und wie viel Finanzkraft besitzt es?
Betrachten wir beispielsweise den Gastronomie-Markt in einer Kleinstadt:
Man könnte die Kriterien Alter und Einkommen hernehmen. Dadurch ließe sich der Markt grob in vier Segmente unterteilen:
- jung & geringes Einkommen – Bars als Treffpunkt mit gelegentlichen Partys und Happy-Hour-Angeboten
- jung & hohes Einkommen – Lounge mit schickem Ambiente und Exklusivität durch höhere Preise
- älter & geringes Einkommen – gesellige Stammkneipe
- älter & hohes Einkommen - Restaurant mit erstklassigem Essen und Service
Logo-Tipp:
Auch für Ihr Logo gilt: Überlegen Sie zuerst, wem Sie es zeigen wollen! Ihr Logo muss für Ihre Zielgruppe angemessen sein. Auch wenn der Köder zuallererst den Fischen (Kunden) munden soll, gilt: Vergessen Sie aufgrund von vermuteten Kundenwünschen nicht Ihre eigene Persönlichkeit! Bleiben Sie authentisch!
5 Tipps fuer Unternehmesgruender
Der Sprung in die Selbstständigkeit ist oft ein Sprung ins Ungewisse. Wird meine Geschäftsidee Erfolg haben? Werde ich meine finanziellen Ziele erreichen? Kann ich dauerhaft mit meiner eigenen Firma vorankommen?
Mit 5 Anregungen zum Nachdenken und Planen möchten wir Ihnen in dieser schwierigen Planung eine kleine Hilfestellung geben.
1. Ihre Persönlichkeit
Ein hervorragender Angestellter ist nicht automatisch auch ein guter Unternehmer. Bevor Sie ein Unternehmen gründen, sollen Sie reflektieren, ob das Unternehmertum wirklich zu Ihrer Persönlichkeit passt.
• Welche Wertvorstellungen, Charakterzüge und Bedürfnisse gehören zu Ihrer Persönlichkeit?
• Können Sie gut mit Druck, Rückschlägen und offenen Situationen umgehen?
• Fällt es Ihnen leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen und auf sie einzugehen?
• Wie wichtig sind Ihnen auf der anderen Seite Sicherheit und geordnete Strukturen?
Sprechen Sie auch mit Menschen, die Sie aus unterschiedlichen Lebenssituationen (z. B. Partner, Freunde, Kollegen, Kunden) kennen, und fragen Sie diese nach ihrer Einschätzung.
2. Ihre Qualifikation
Es gibt einige Beispiele für Menschen, die in einem Geschäftsfeld, das ihnen zunächst völlig fremd war, großen Erfolg erzielen konnten. In aller Regel ist es jedoch eindeutig von Vorteil, wenn Sie eine passende Qualifikation und praktische Erfahrung auf dem Gebiet, mit dem Sie sich selbstständig machen wollen, vorweisen können.
• Welche fachliche Ausbildung haben Sie?
• Welche zusätzlichen Fähigkeiten können Sie anführen?
• Welche Erfahrungen haben Sie bisher beruflich gemacht?
Neben fachlichen Abschlüssen ist es immer hilfreich, wenn Sie auch schon im Verkauf/Vertrieb und der Mitarbeiterführung Erfahrung haben. Früher oder später wird Ihnen dies immer nutzen.
3. Ihre Geschäftsidee
Ohne zündende Geschäftsidee wird es Ihnen schwerfallen, erfolgreich zu sein. Wenn Sie nur eine Idee eines anderen nachahmen, wird es nicht einfach sein, dessen Vorsprung an Erfahrung und Kundenbindung aufzuholen.
Seien Sie also kreativ und arbeiten Sie an Ihrer eigenen Idee. Die kann Ihnen beim Duschen einfallen oder bei der Fahrt zur Arbeit. Sammeln Sie erst einmal alle Einfälle und halten Sie sie fest. Später können Sie diese dann prüfen und mit jemandem besprechen, der Ihnen hilft, die besten Ideen zusammenzufassen.
4. Ihre Kunden
• Die beste Geschäftsidee wird erst dann Erfolg haben, wenn Sie Ihren Kunden gefällt.
• Bieten Sie Ihren Kunden einen Nutzen, für den sie auch bereit sind, den angemessenen Preis zu bezahlen?
• Gibt es diese Kunden in dem Gebiet, in dem Sie Ihre Produkte oder Leistungen anbieten möchten?
• Warten Ihre potenziellen Kunden auf Ihr Angebot oder werden sie bereits mit vergleichbaren Angeboten überhäuft?
5. Ihre Wettbewerber
Die genaue Betrachtung Ihrer Wettbewerber kann Ihnen viele Aufschlüsse für Ihr eigenes Geschäft geben.
• Welche vergleichbaren Wettbewerber gibt es und wie erfolgreich sind diese?
• Welche Kundenwünsche erfüllen die Mitbewerber noch nicht und wie können Sie dies nutzen?
• Wie können Sie sich positiv von den Marktbegleitern absetzen und bekannt werden?
Unser Tipp: Schreiben Sie sich einen Businessplan. Schwarz auf weiß festgehalten wird dieser Ihnen über viele Klippen hinweghelfen. Wie das gehen kann, verraten wir Ihnen in einem unserer nächsten Beiträge hier im Blog.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 1
Logo oder Marke?
Logo, Markenzeichen, Warenzeichen, Marke, Signet, Signum, Wortmarke, Bildmarke, brand…?
Es gibt eine Vielzahl von Bezeichnungen und die begriffliche Unschärfe dabei ist groß.
Letztlich beschreiben unterschiedliche Begriffe die gleiche Sache. Nämlich Ihrem Unternehmen ein einprägsames Gesicht zu verleihen und eine positive Wahrnehmung bei Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der breiten Öffentlichkeit zu erzeugen.
Das erste Geheimnis auf der Suche nach Ihrem Wunschlogo, ist das Verständnis für den Zusammenhang von Logo und Marke.Der Begriff Logo leitet sich aus dem lateinischen Logos (= Wort, Sinn) ab und bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch einen Schriftzug und/oder eine Grafik, die als Zeichen für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung dienen. Ihr Logo wird durch die Verwendung in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten oder Leistungen zu Markenzeichen, das ist die visuelle Darstellung Ihrer Marke. Es soll Emotionen, Erwartungen und Erfahrungen Ihrer Kunden und Geschäftspartner mit Ihrem Unternehmen transportieren. Es ist das Kernelement Ihrer gesamten Unternehmenskommunikation.
Die Entwicklung einer starken Marke sollte das Ziel jedes Unternehmers sein. Der Begriff Marke (engl. brand) beschreibt im wirtschaftlichen Kontext nicht nur ein Zeichen, sondern beinhaltet die gesamten Vorstellungen, die der Kunde mit Ihrem Unternehmen verbindet. Diese Vorstellungen können durch Werbung geschaffen werden oder durch persönliche Erfahrungen mit dem Unternehmen entstehen. Aber auch das Logo an sich kann bereits Assoziationen beim Kunden wecken. Dies sollten speziell junge Unternehmen mit kleinen Werbeetats nutzen. Setzen Sie Ihr Logo kontinuierlich in allen Zusammenhängen mit Ihrem Unternehmen ein und es wird daraus ein Markenzeichen das Sie im Wettbewerb repräsentiert.
Ihr Logo verbessert die Kommunikation Ihres Unternehmens mit dem Kunden und der Umwelt auf breiter Ebene:
- Werbung - Verknüpfung der Botschaft mit Ihrem Unternehmen
- Markt - Abgrenzung vom Wettbewerb
- Schriftwechsel - auf Geschäftsbriefen, E-Mails, etc. vermittelt Ihr Logo Echtheit und Gültigkeit
- Produkten - Logo dient als Qualitätsversprechen, Garantie
- Mitarbeiter - werden als Repräsentanten Ihres Unternehmens Gekennzeichnet
Logo-Tipp:
Wählen Sie ein aussagekräftiges Logo! Die Gestaltung des Logos sollte idealer Weise einen inhaltlicher Bezug zu Ihrem Unternehmen herstellen. Es ist meist vorteilhaft wenn Ihr Logo eine Kombination aus Typografie und Grafik ist.
Auf die Unterscheidung von Wort- und Bildmarken sowie kombinierten Markenzeichen werden wir in einem der nächsten Blog-Beiträge eingehen.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs
In einer mehrteiligen Serie von Blog-Beiträgen möchten wir Ihnen die Geheimnisse entschlüsseln, die hinter einem erfolgreichen Logo und dessen Gestaltung stehen. Wenn Sie die Kriterien guten Logodesigns kennen, können Sie diese leicht anwenden und Entwürfe zielgerichtet beurteilen. Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen!
Favicon, das Mikro-Logo
Sicher sind Sie Ihnen schon ins Auge gefallen: die schicken Micro-Logos neben der URL in der Adresszeile Ihres Browsers. Diese klitzekleine Grafik, die Sie aus dem Einerlei des Internets heraushebt, nennt sich Favicon und unterliegt strengen Regeln. Die technische Vorgabe ist einzuhalten: Auf nur 265 Pixeln (16x16) und mit einer Farbpalette von 256 Tönen gilt es, Ihr Logo möglichst wiedererkennbar und im Rahmen Ihres allgemeinen Corporate Designs umzusetzen.
Was fast unmöglich klingt, gelingt auch Ihnen mit ein paar einfachen Tricks:
- Mit einem annähernd quadratischen Logo kann eine Verkleinerung auf 1:1 Erfolg haben.
- Falls Ihr Logo keine quadratische Grundform aufweist, kann eine Beschränkung auf die Bildmarke (Signet) das Problem lösen. Auf den Schriftzug Ihres Firmennamens können Sie an dieser Stelle gut verzichten, der sollte ja in der URL direkt daneben ausgeschrieben sein.
- Falls Ihr Logo aber einfach nicht in das Mikro-Format passt oder nicht mehr zu erkennen ist, lohnt es sich eine Extra-Grafik nur für diesen Zweck anzulegen.
Nur mit einem Favicon wird das Corporate-Design Ihres Unternehmens auch im Browserfenster und Favoritenordner Ihrer Kunden und Interessenten optimal präsentiert!
Beispiele:
www.porsche.de – komplexes Wappen als Favicon
www.mcdonalds.de – vereinfachtes Signet ohne Schriftzug
www.logo-expert.de – individuell gestaltetes Favicon
Favicon aus bestehendem Logo selbst erstellen (inkl. Tipps für den Einbau auf der Website):



