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8Sep/100

SCRABBLE – ODER WIE MACHE ICH AUS EIN PAAR BUCHSTABEN EINE MARKE?

Manchmal lächelt man über Firmennamen, die einfach aus den Anfangsbuchstaben des Unternehmensgründers bestehen und zunächst von wenig Kreativität zeugen. Dass dies jedoch durchaus auch ein Erfolgsrezept sein kann, beweisen zahlreiche prominente Markenbeispiele.

Wie zum Beispiel die Marke „tesa“, die sich zugleich als Gattungsbegriff für das Produkt „Klebefilm“ etabliert hat. Als für den Klebestreifen (der ursprünglich ein Pflaster hätte werden sollen) ein Markenname gesucht wurde, griff man 1936 auf den bereits genutzten Namen „tesa“ zurück. Der wurde seit 1908 für eine Zahnpasta-Patent-Tube genutzt. Ursprünglich kreiert wurde „tesa“ von der Leiterin der internen Schreibstube der Firma Beiersdorf.  Elsa Tesmer entnahm dazu je zwei Buchstaben aus Vor- und Nachnamen und schuf damit eine Marke, die heute, 100 Jahre später, in der Bevölkerung eine Bekanntheit von 98 % hat und sogar im renommierten Duden verzeichnet ist. Was für ein grandioser Erfolg!

Weitere bekannte Markennamen sind ebenfalls Buchstabenspiele, zum Beispiel:

AEG – Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft

Agfa – AG für Anilinfabrikation

BASF – Badische Anilin- und Soda-Fabrik

Fiat – Fabbrica Italiana Automobili Torino

Hanuta – Haselnusstafel

HAPAG – Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft

Haribo – Hans Riegel, Bonn

MAN – Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg

tesaElsa Tesmer (Sekretärin bei Beiersdorf)

Unimog – Universalmotorgerät

 

Kennen Sie vielleicht weitere Erklärungen für Markennamen? Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Kommentare!

30Aug/100

Brand – Hilfe wo brennt es denn?

Wenn die Marketingfachleute von einer internationalen Marke sprechen, benutzen sie gerne den Ausdruck „die Brand“, mit ganz lang gezogenem „a“, im Gegensatz zu dem Brand, der die lokale Feuerwehr ausrücken lässt. Beide Begriffe haben jedoch einen gemeinsamen Ursprung, das Feuer. Die Kennzeichnung der eigenen Weidetiere mit einem Zeichen hat eine sehr lange Tradition. Richtig populär wurde diese Art, seinen Besitz zu markieren, bei den Rinderzüchtern in den USA.

Trotz modernerer Methoden, wie die Identifikation durch einen Computerchip am Ohr, bleiben die Rancher der Tradition treu und verpassen ihrem Nutzvieh das typische Brandzeichen. Dabei führt jeder Zuchtbetrieb sein eigenes Brand, das meist aus Initialen, Linien oder einfachen Symbolen besteht. Jedes dieser Logos muss im offiziellen „Brandbook“ registriert sein, um Gültigkeit zu haben.

Allein im Staat California werden über 60 Seiten benötigt, um alle Brandzeichen darzustellen und deren rechtmäßige Besitzer aufzulisten. Eines der ältesten Zeichen ist wohl das Logo der Mission San Diego de Alcala von 1769. Es zeigt ein großes „D“, in das ein kleines „s“ verschlungen ist.

Da Brandzeichen nur aus Linien bestehen können, also Farbe oder Fläche als Gestaltungsmittel entfällt, ist durchaus Kreativität gefragt um ein prägnantes und wiedererkennbares Zeichen zu designen. Die Resultate kann man sich im offiziellen Brandbook des Landwirtschaftsministeriums ansehen (dort stößt man auch auf einen Steckbrief, der eine Belohnung verspricht für alle Hinweise die zur Ergreifung von Viehdieben):

http://www.cdfa.ca.gov/ahfss/Livestock_ID/index.html#

In der modernen Marketingkommunikation ist das „Branding“ recht beliebt und ein wichtiger Punkt der Markenbildung. Man bezeichnet damit die Kennzeichnung von Produkten, Kommunikationsmitteln und Werbeartikeln mit dem eigenen Logo. So wird aus jedem „gebrandeten“ Gegenstand ein Werbeträger, der die Bekanntheit und den Ruhm der Marke mehren soll. Auch Sie sollten Branding nutzen und damit Ihr Firmenlogo oder Ihre Marke gezielt in den Blick rücken!

2Jul/10Off

5 Tipps fuer Unternehmesgruender

Der Sprung in die Selbstständigkeit ist oft ein Sprung ins Ungewisse. Wird meine Geschäftsidee Erfolg haben? Werde ich meine finanziellen Ziele erreichen? Kann ich dauerhaft mit meiner eigenen Firma vorankommen?
Mit 5 Anregungen zum Nachdenken und Planen möchten wir Ihnen in dieser schwierigen Planung eine kleine Hilfestellung geben.

1. Ihre Persönlichkeit
Ein hervorragender Angestellter ist nicht automatisch auch ein guter Unternehmer. Bevor Sie ein Unternehmen gründen, sollen Sie reflektieren, ob das Unternehmertum wirklich zu Ihrer Persönlichkeit passt.
• Welche Wertvorstellungen, Charakterzüge und Bedürfnisse gehören zu Ihrer Persönlichkeit?
• Können Sie gut mit Druck, Rückschlägen und offenen Situationen umgehen?
• Fällt es Ihnen leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen und auf sie einzugehen?
• Wie wichtig sind Ihnen auf der anderen Seite Sicherheit und geordnete Strukturen?
Sprechen Sie auch mit Menschen, die Sie aus unterschiedlichen Lebenssituationen (z. B. Partner, Freunde, Kollegen, Kunden) kennen, und fragen Sie diese nach ihrer Einschätzung.

2. Ihre Qualifikation
Es gibt einige Beispiele für Menschen, die in einem Geschäftsfeld, das ihnen zunächst völlig fremd war, großen Erfolg erzielen konnten. In aller Regel ist es jedoch eindeutig von Vorteil, wenn Sie eine passende Qualifikation und praktische Erfahrung auf dem Gebiet, mit dem Sie sich selbstständig machen wollen, vorweisen können.
• Welche fachliche Ausbildung haben Sie?
• Welche zusätzlichen Fähigkeiten können Sie anführen?
• Welche Erfahrungen haben Sie bisher beruflich gemacht?
Neben fachlichen Abschlüssen ist es immer hilfreich, wenn Sie auch schon im Verkauf/Vertrieb und der Mitarbeiterführung Erfahrung haben. Früher oder später wird Ihnen dies immer nutzen.

3. Ihre Geschäftsidee
Ohne zündende Geschäftsidee wird es Ihnen schwerfallen, erfolgreich zu sein. Wenn Sie nur eine Idee eines anderen nachahmen, wird es nicht einfach sein, dessen Vorsprung an Erfahrung und Kundenbindung aufzuholen.
Seien Sie also kreativ und arbeiten Sie an Ihrer eigenen Idee. Die kann Ihnen beim Duschen einfallen oder bei der Fahrt zur Arbeit. Sammeln Sie erst einmal alle Einfälle und halten Sie sie fest. Später können Sie diese dann prüfen und mit jemandem besprechen, der Ihnen hilft, die besten Ideen zusammenzufassen.

4. Ihre Kunden
• Die beste Geschäftsidee wird erst dann Erfolg haben, wenn Sie Ihren Kunden gefällt.
• Bieten Sie Ihren Kunden einen Nutzen, für den sie auch bereit sind, den angemessenen Preis zu bezahlen?
• Gibt es diese Kunden in dem Gebiet, in dem Sie Ihre Produkte oder Leistungen anbieten möchten?
• Warten Ihre potenziellen Kunden auf Ihr Angebot oder werden sie bereits mit vergleichbaren Angeboten überhäuft?

5. Ihre Wettbewerber
Die genaue Betrachtung Ihrer Wettbewerber kann Ihnen viele Aufschlüsse für Ihr eigenes Geschäft geben.
• Welche vergleichbaren Wettbewerber gibt es und wie erfolgreich sind diese?
• Welche Kundenwünsche erfüllen die Mitbewerber noch nicht und wie können Sie dies nutzen?
• Wie können Sie sich positiv von den Marktbegleitern absetzen und bekannt werden?

Unser Tipp: Schreiben Sie sich einen Businessplan. Schwarz auf weiß festgehalten wird dieser Ihnen über viele Klippen hinweghelfen. Wie das gehen kann, verraten wir Ihnen in einem unserer nächsten Beiträge hier im Blog.

25Jun/100

Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs

In einer mehrteiligen Serie von Blog-Beiträgen möchten wir Ihnen die Geheimnisse entschlüsseln, die hinter einem erfolgreichen Logo und dessen Gestaltung stehen. Wenn Sie die Kriterien guten Logodesigns kennen, können Sie diese leicht anwenden und Entwürfe zielgerichtet beurteilen. Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen!

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