Neues Logo fuer das Deutsches Patent- und Markenamt
Auch das größte Patent- und Markentamt Europas geht mit der Zeit und präsentiert aktuell sein neues Logo.
Mit dem Bundesadler und den Nationalfarben bringt das neue Logo die besondere Stellung des Deutschen Patent- und Markenamts als Bundesbehörde deutlich zum Ausdruck.
Mit dem neuen Logo übernimmt das Amt zugleich das Corporate Design der Bundesregierung, das bereits von zahlreichen Ministerien und Bundesbehörden verwendet wird. Das Design gewährleistet einen homogenen Auftritt der Einrichtungen des öffentlichen Dienstes.
"Mit dem neuen Design stärken wir unsere Positionierung national und international und modernisieren unseren Auftritt nach Außen und Innen", so Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts.
Das neue Corporate Design präsentiert die Präsidentin heute im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geistiges Eigentum im Gespräch" gemeinsam mit der Bundesministerin der Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Das Deutsche Patent- und Markenamt
Das Deutsche Patent- und Markenamt ist das zentrale Kompetenzzentrum auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes in Deutschland. Mit seinen rund 2 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es das größte nationale Patent- und Markenamt in Europa und weltweit das fünftgrößte nationale Patentamt. Die Beschäftigen in München, Jena und Berlin erteilen Patente, tragen Marken und Muster ein und verwalten sie. Außerdem informieren sie die Öffentlichkeit über gewerbliche Schutzrechte.
Zusammen mit seinen Vorläufern - dem Kaiserlichen Patentamt und dem Reichspatentamt in Berlin - kann das DPMA auf eine über 130-jährige Geschichte zurückblicken.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 2
Wen nehmen Sie ins Visier?
Um erfolgreich zu sein, muss jedes Unternehmen seinen Markt und seine Zielgruppe kennen.Bevor Sie eine Unternehmung starten, sollten Sie sich überlegen, wem Sie Ihre Leistung anbieten wollen und wer Ihre unmittelbaren Konkurrenten sind.
Wollen Sie z. B. über das Internet deutschlandweit oder sogar weltweit agieren oder sind Sie ein regional verwurzelter Handwerker? Werden Ihre Produkte vornehmlich von jungen oder älteren Leuten gekauft? Sprechen Sie mit Ihrer Leistung eher Singles oder Familien an? All das sind Fragen, die Sie sich stellen sollten. Überlegen Sie sich, was Ihr Markt ist (Deutschland oder Ihre Stadt). Suchen Sie nach geeigneten Merkmalen, um diesen Markt in einzelne Segmente zu unterteilen (z. B. Einkommensklassen, Altersgruppen, Geschlecht, Lebensstil, Verhalten).
Für welche dieser Käufergruppen können Sie Probleme lösen bzw. wessen Situation können Sie verbessern? Auch sollten Sie das Potenzial eines Marktsegments berücksichtigen. Gibt es bereits viele Konkurrenten? Wie groß ist das Segment und wie viel Finanzkraft besitzt es?
Betrachten wir beispielsweise den Gastronomie-Markt in einer Kleinstadt:
Man könnte die Kriterien Alter und Einkommen hernehmen. Dadurch ließe sich der Markt grob in vier Segmente unterteilen:
- jung & geringes Einkommen – Bars als Treffpunkt mit gelegentlichen Partys und Happy-Hour-Angeboten
- jung & hohes Einkommen – Lounge mit schickem Ambiente und Exklusivität durch höhere Preise
- älter & geringes Einkommen – gesellige Stammkneipe
- älter & hohes Einkommen - Restaurant mit erstklassigem Essen und Service
Logo-Tipp:
Auch für Ihr Logo gilt: Überlegen Sie zuerst, wem Sie es zeigen wollen! Ihr Logo muss für Ihre Zielgruppe angemessen sein. Auch wenn der Köder zuallererst den Fischen (Kunden) munden soll, gilt: Vergessen Sie aufgrund von vermuteten Kundenwünschen nicht Ihre eigene Persönlichkeit! Bleiben Sie authentisch!
5 Tipps fuer Unternehmesgruender
Der Sprung in die Selbstständigkeit ist oft ein Sprung ins Ungewisse. Wird meine Geschäftsidee Erfolg haben? Werde ich meine finanziellen Ziele erreichen? Kann ich dauerhaft mit meiner eigenen Firma vorankommen?
Mit 5 Anregungen zum Nachdenken und Planen möchten wir Ihnen in dieser schwierigen Planung eine kleine Hilfestellung geben.
1. Ihre Persönlichkeit
Ein hervorragender Angestellter ist nicht automatisch auch ein guter Unternehmer. Bevor Sie ein Unternehmen gründen, sollen Sie reflektieren, ob das Unternehmertum wirklich zu Ihrer Persönlichkeit passt.
• Welche Wertvorstellungen, Charakterzüge und Bedürfnisse gehören zu Ihrer Persönlichkeit?
• Können Sie gut mit Druck, Rückschlägen und offenen Situationen umgehen?
• Fällt es Ihnen leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen und auf sie einzugehen?
• Wie wichtig sind Ihnen auf der anderen Seite Sicherheit und geordnete Strukturen?
Sprechen Sie auch mit Menschen, die Sie aus unterschiedlichen Lebenssituationen (z. B. Partner, Freunde, Kollegen, Kunden) kennen, und fragen Sie diese nach ihrer Einschätzung.
2. Ihre Qualifikation
Es gibt einige Beispiele für Menschen, die in einem Geschäftsfeld, das ihnen zunächst völlig fremd war, großen Erfolg erzielen konnten. In aller Regel ist es jedoch eindeutig von Vorteil, wenn Sie eine passende Qualifikation und praktische Erfahrung auf dem Gebiet, mit dem Sie sich selbstständig machen wollen, vorweisen können.
• Welche fachliche Ausbildung haben Sie?
• Welche zusätzlichen Fähigkeiten können Sie anführen?
• Welche Erfahrungen haben Sie bisher beruflich gemacht?
Neben fachlichen Abschlüssen ist es immer hilfreich, wenn Sie auch schon im Verkauf/Vertrieb und der Mitarbeiterführung Erfahrung haben. Früher oder später wird Ihnen dies immer nutzen.
3. Ihre Geschäftsidee
Ohne zündende Geschäftsidee wird es Ihnen schwerfallen, erfolgreich zu sein. Wenn Sie nur eine Idee eines anderen nachahmen, wird es nicht einfach sein, dessen Vorsprung an Erfahrung und Kundenbindung aufzuholen.
Seien Sie also kreativ und arbeiten Sie an Ihrer eigenen Idee. Die kann Ihnen beim Duschen einfallen oder bei der Fahrt zur Arbeit. Sammeln Sie erst einmal alle Einfälle und halten Sie sie fest. Später können Sie diese dann prüfen und mit jemandem besprechen, der Ihnen hilft, die besten Ideen zusammenzufassen.
4. Ihre Kunden
• Die beste Geschäftsidee wird erst dann Erfolg haben, wenn Sie Ihren Kunden gefällt.
• Bieten Sie Ihren Kunden einen Nutzen, für den sie auch bereit sind, den angemessenen Preis zu bezahlen?
• Gibt es diese Kunden in dem Gebiet, in dem Sie Ihre Produkte oder Leistungen anbieten möchten?
• Warten Ihre potenziellen Kunden auf Ihr Angebot oder werden sie bereits mit vergleichbaren Angeboten überhäuft?
5. Ihre Wettbewerber
Die genaue Betrachtung Ihrer Wettbewerber kann Ihnen viele Aufschlüsse für Ihr eigenes Geschäft geben.
• Welche vergleichbaren Wettbewerber gibt es und wie erfolgreich sind diese?
• Welche Kundenwünsche erfüllen die Mitbewerber noch nicht und wie können Sie dies nutzen?
• Wie können Sie sich positiv von den Marktbegleitern absetzen und bekannt werden?
Unser Tipp: Schreiben Sie sich einen Businessplan. Schwarz auf weiß festgehalten wird dieser Ihnen über viele Klippen hinweghelfen. Wie das gehen kann, verraten wir Ihnen in einem unserer nächsten Beiträge hier im Blog.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs – Teil 1
Logo oder Marke?
Logo, Markenzeichen, Warenzeichen, Marke, Signet, Signum, Wortmarke, Bildmarke, brand…?
Es gibt eine Vielzahl von Bezeichnungen und die begriffliche Unschärfe dabei ist groß.
Letztlich beschreiben unterschiedliche Begriffe die gleiche Sache. Nämlich Ihrem Unternehmen ein einprägsames Gesicht zu verleihen und eine positive Wahrnehmung bei Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der breiten Öffentlichkeit zu erzeugen.
Das erste Geheimnis auf der Suche nach Ihrem Wunschlogo, ist das Verständnis für den Zusammenhang von Logo und Marke.Der Begriff Logo leitet sich aus dem lateinischen Logos (= Wort, Sinn) ab und bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch einen Schriftzug und/oder eine Grafik, die als Zeichen für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung dienen. Ihr Logo wird durch die Verwendung in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten oder Leistungen zu Markenzeichen, das ist die visuelle Darstellung Ihrer Marke. Es soll Emotionen, Erwartungen und Erfahrungen Ihrer Kunden und Geschäftspartner mit Ihrem Unternehmen transportieren. Es ist das Kernelement Ihrer gesamten Unternehmenskommunikation.
Die Entwicklung einer starken Marke sollte das Ziel jedes Unternehmers sein. Der Begriff Marke (engl. brand) beschreibt im wirtschaftlichen Kontext nicht nur ein Zeichen, sondern beinhaltet die gesamten Vorstellungen, die der Kunde mit Ihrem Unternehmen verbindet. Diese Vorstellungen können durch Werbung geschaffen werden oder durch persönliche Erfahrungen mit dem Unternehmen entstehen. Aber auch das Logo an sich kann bereits Assoziationen beim Kunden wecken. Dies sollten speziell junge Unternehmen mit kleinen Werbeetats nutzen. Setzen Sie Ihr Logo kontinuierlich in allen Zusammenhängen mit Ihrem Unternehmen ein und es wird daraus ein Markenzeichen das Sie im Wettbewerb repräsentiert.
Ihr Logo verbessert die Kommunikation Ihres Unternehmens mit dem Kunden und der Umwelt auf breiter Ebene:
- Werbung - Verknüpfung der Botschaft mit Ihrem Unternehmen
- Markt - Abgrenzung vom Wettbewerb
- Schriftwechsel - auf Geschäftsbriefen, E-Mails, etc. vermittelt Ihr Logo Echtheit und Gültigkeit
- Produkten - Logo dient als Qualitätsversprechen, Garantie
- Mitarbeiter - werden als Repräsentanten Ihres Unternehmens Gekennzeichnet
Logo-Tipp:
Wählen Sie ein aussagekräftiges Logo! Die Gestaltung des Logos sollte idealer Weise einen inhaltlicher Bezug zu Ihrem Unternehmen herstellen. Es ist meist vorteilhaft wenn Ihr Logo eine Kombination aus Typografie und Grafik ist.
Auf die Unterscheidung von Wort- und Bildmarken sowie kombinierten Markenzeichen werden wir in einem der nächsten Blog-Beiträge eingehen.
Die Geheimnisse erfolgreichen Logo-Designs
In einer mehrteiligen Serie von Blog-Beiträgen möchten wir Ihnen die Geheimnisse entschlüsseln, die hinter einem erfolgreichen Logo und dessen Gestaltung stehen. Wenn Sie die Kriterien guten Logodesigns kennen, können Sie diese leicht anwenden und Entwürfe zielgerichtet beurteilen. Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen!
Favicon, das Mikro-Logo
Sicher sind Sie Ihnen schon ins Auge gefallen: die schicken Micro-Logos neben der URL in der Adresszeile Ihres Browsers. Diese klitzekleine Grafik, die Sie aus dem Einerlei des Internets heraushebt, nennt sich Favicon und unterliegt strengen Regeln. Die technische Vorgabe ist einzuhalten: Auf nur 265 Pixeln (16x16) und mit einer Farbpalette von 256 Tönen gilt es, Ihr Logo möglichst wiedererkennbar und im Rahmen Ihres allgemeinen Corporate Designs umzusetzen.
Was fast unmöglich klingt, gelingt auch Ihnen mit ein paar einfachen Tricks:
- Mit einem annähernd quadratischen Logo kann eine Verkleinerung auf 1:1 Erfolg haben.
- Falls Ihr Logo keine quadratische Grundform aufweist, kann eine Beschränkung auf die Bildmarke (Signet) das Problem lösen. Auf den Schriftzug Ihres Firmennamens können Sie an dieser Stelle gut verzichten, der sollte ja in der URL direkt daneben ausgeschrieben sein.
- Falls Ihr Logo aber einfach nicht in das Mikro-Format passt oder nicht mehr zu erkennen ist, lohnt es sich eine Extra-Grafik nur für diesen Zweck anzulegen.
Nur mit einem Favicon wird das Corporate-Design Ihres Unternehmens auch im Browserfenster und Favoritenordner Ihrer Kunden und Interessenten optimal präsentiert!
Beispiele:
www.porsche.de – komplexes Wappen als Favicon
www.mcdonalds.de – vereinfachtes Signet ohne Schriftzug
www.logo-expert.de – individuell gestaltetes Favicon
Favicon aus bestehendem Logo selbst erstellen (inkl. Tipps für den Einbau auf der Website):

